Risiko für Risikokapitalgeber? Ein Interview mit dem Global Inclusive Founders Fund (GIFF) über die Unterstützung übersehener Gründer Europas

Eine neue Initiative, der Global Inclusive Founders Fund (GIFF), wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine bedeutende Lücke in der europäischen Venture-Capital-Landschaft zu schließen. Dieser dual strukturierte Fonds, der sowohl eine Stiftung als auch ein Investitionsvehikel umfasst, zielt darauf ab, Gründer mit hohem Potenzial zu identifizieren und zu unterstützen, die systemischen Barrieren ausgesetzt waren, darunter Behinderungen oder Neurodiversität. Durch die Schaffung von Sichtbarkeit und die Bereitstellung von Frühphasenunterstützung durch seine Stiftung will GIFF eine Pipeline von übersehenen Talenten für seinen Investmentarm aufbauen. GIFF legt Wert auf Deal-Zugang statt auf Fondsvolumen, mit dem Ziel, seine ersten Investitionen bis Q2 2026 in wichtigen europäischen Ökosystemen wie London und München abzuschließen. Der Fonds wird bewusst eine reine „Impact-only“-Positionierung vermeiden und sich stattdessen auf eine renditeorientierte These konzentrieren, die die einzigartigen Vorteile seiner Zielgründer nutzt. Diese Gründer verfügen oft über außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, unkonventionelle Problemlösungsfähigkeiten und die Fähigkeit, komplexe Systeme zu navigieren – Eigenschaften, die in Venture-Scale-Unternehmen sehr geschätzt werden. Die aktive Beteiligung erfahrener Unternehmer und Betreiber innerhalb des „Investment Circle“ von GIFF ist zentral für seine Strategie. Dieser Ansatz geht über eine traditionelle Limited-Partner-Struktur hinaus und fördert ein gründergestütztes Netzwerk, das darauf ausgelegt ist, Portfolio-Unternehmen aktiv zu unterstützen. Damit zielt GIFF darauf ab, innovative Lösungen und neue Märkte zu erschließen, indem es auf Talentpools zugreift, die von traditionellem Risikokapital historisch unterversorgt waren.
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