Schwedisches Startup Bits sammelt 12 Millionen Euro, um die Automatisierung in den Arbeitsabläufen der FinTech-Compliance zu vertiefen

Das schwedische Startup Bits hat sich eine Finanzierung in Höhe von 12 Millionen Euro in einer Serie-A-Runde gesichert, um die Automatisierung von Workflows zur Bekämpfung von Finanzkriminalität zu verbessern und seine Abdeckung regulatorischer Daten zu erweitern. Diese bedeutende Investition unterstreicht einen wachsenden Trend erhöhten Investorenvertrauens in europäische RegTech-Lösungen, insbesondere solche, die sich auf kritische Compliance- und Risikomanagement für Finanzinstitute konzentrieren. Das Unternehmen zielt darauf ab, Compliance von einem geschäftlichen Hindernis in einen Wachstumskatalysator innerhalb des FinTech-Sektors zu verwandeln. Das neue Kapital wird hauptsächlich in die Produktentwicklung fließen, mit Schwerpunkt auf der Vertiefung der Automatisierung für Betrugserkennung und Prävention von Finanzkriminalität sowie der Integration einer breiteren Palette europäischer Datenquellen. Die Plattform von Bits zielt darauf ab, Know Your Customer (KYC)- und Know Your Business (KYB)-Prozesse in über 100 Gerichtsbarkeiten zu optimieren und fragmentierte Compliance-Operationen zu einer einheitlichen, gesamteuropäischen Lösung zu konsolidieren. Dieser Ansatz verspricht, die manuelle Fallbearbeitung erheblich zu reduzieren und die Zeiten für die Kundenaufnahme zu beschleunigen. Diese Finanzierungsrunde unterstreicht die steigende Nachfrage nach hochentwickelter, integrierter Compliance-Infrastruktur, da FinTech-Unternehmen und Banken mit steigenden Betrugsrisiken und sich entwickelnden regulatorischen Landschaften, wie dem Vorstoß der EU hin zu einer einheitlichen AML-Regelbuch, konfrontiert sind. Mit dieser Investition ist Bits gut positioniert, um seine Marktpräsenz auszubauen und Wachstum in Regionen wie DACH und dem Vereinigten Königreich anzustreben, und leistet damit einen Beitrag zur digitalen Souveränität Europas in der Technologie für Finanzdienstleistungen.
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