Wiens Vitrealab schließt eine Serie-A-Finanzierung in Höhe von 9,4 Millionen Euro ab, um Lichtmaschinen für AR-Brillen zu entwickeln

Das in Wien ansässige Unternehmen Vitrealab, ein Entwickler von photonischen integrierten Schaltungen (PICs) für Augmented Reality (AR) Displays, hat sich eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 9,4 Millionen Euro gesichert. Diese Investition wird die Entwicklung seines Quantum Light Chip (QLC) für AR-Displays beschleunigen und das Potenzial von AR-Brillen der nächsten Generation weiter vorantreiben. Die Finanzierungsrunde, die "deutlich überzeichnet" war, unterstreicht das wachsende Interesse an europäischen Deeptech-Lösungen. Die Runde wurde von LIFTT Italian Venture Capital und LIFTT EuroInvest angeführt, unter Beteiligung weiterer Investoren wie Constructor Capital und aws Gründungsfonds. Die Technologie von Vitrealab verwendet PICs, um laserbasierte Lichtquellen für AR-Brillen zu erzeugen, mit dem Ziel, die Helligkeit zu erhöhen, das Sichtfeld zu erweitern und den Stromverbrauch zu senken. Der QLC des Unternehmens wurde entwickelt, um die wichtigsten Leistungs- und Skalierbarkeitsherausforderungen im AR-Display-Sektor zu bewältigen. Diese Finanzierung wird es Vitrealab ermöglichen, von fortschrittlichen Prototypen zu industriellen Lösungen überzugehen. Der vertikal integrierte Ansatz des Unternehmens, unterstützt durch eigene Fertigungsanlagen und Direkt-Laser-Writing-Technologien, unterstützt die Skalierung vom Prototyp zur Serienproduktion. Dieser Ansatz könnte die Position Europas auf dem globalen AR-Markt stärken. Vitrealab, ein Spin-off der Universität Wien, hatte sich zuvor im Jahr 2021 eine siebenstellige Seed-Runde gesichert. Mit seinem Fokus auf Hochleistungs-AR-Brillen arbeitet das Unternehmen mit Tier-1-OEMs und Technologiepartnern zusammen.
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