Warschau: Graftcode erhält 2,1 Millionen Euro zur Eliminierung von APIs und Middleware bei der Softwareintegration

Das europäische Tech-Startup Graftcode hat eine neue Finanzierung in Höhe von 2,1 Millionen Euro erhalten, um seinen innovativen Ansatz zur Softwareintegration voranzutreiben. Das in Warschau ansässige Unternehmen zielt darauf ab, die Notwendigkeit traditioneller APIs und Middleware zu eliminieren, was die Entwicklungsprozesse erheblich rationalisieren und technische Schulden für Unternehmen reduzieren könnte. Diese Finanzierungsrunde unter der Leitung von Hard2beat unterstreicht das Vertrauen der Investoren in Graftcodes Vision, die Art und Weise, wie Softwaresysteme verbunden werden, neu zu definieren. Graftcodes Kerntechnologie, das Runtime Bridging, ermöglicht es Anwendungen, die in unterschiedlichen Programmiersprachen geschrieben sind, direkt zu kommunizieren, ohne Zwischenschichten. Dies verändert die Integrationslandschaft grundlegend und ermöglicht es Entwicklern, sich auf die Kernlogik des Geschäfts zu konzentrieren, anstatt auf komplexen Verbindungscode, der Berichten zufolge bis zu 70 % der aktuellen Softwareentwicklung ausmacht. Die Plattform, die sich derzeit in der Beta-Phase befindet, unterstützt vierzehn Programmiersprachen und integriert sich mit großen Cloud-Anbietern wie AWS, Azure und GCP. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf die europäische digitale Souveränität und die Einführung aufkommender Technologien wie KI. Durch die Reduzierung des Integrationsaufwands zielt Graftcode darauf ab, die erheblichen Kosten im Zusammenhang mit technischen Schulden zu bewältigen, die laut McKinsey rund 40 % der IT-Assets verschlingen. Darüber hinaus hebt das Unternehmen hervor, dass aktuelle Integrationsarchitekturen für KI schlecht gerüstet sind, wobei Gartner eine signifikante Abbruchrate für KI-Projekte aufgrund dieser Einschränkungen vorhersagt.
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