Spotify bestätigt Eröffnung eines Büros in der Türkei

Spotify's strategischer Schritt zur Eröffnung eines neuen Büros in Istanbul bis Ende Juni signalisiert eine signifikante Vertiefung seines Engagements auf dem türkischen Markt. Diese strukturelle Expansion, und nicht eine symbolische Geste, unterstreicht die Bedeutung der Türkei als Prioritätsregion für den globalen Streaming-Giganten und seine langfristigen Investitionen in das lokale Musikökosystem. Der Schritt folgt auf die Beilegung eines Streits mit der türkischen Regierung und zielt darauf ab, engere Beziehungen und lokale Integration zu fördern. Das Unternehmen hob das bedeutende globale Wachstum türkischer Musik hervor und stellte fest, dass im Jahr 2025 52 Millionen Nutzer außerhalb der Türkei Tracks in türkischer Sprache hörten, wobei die Export-Streams seit 2020 um über 160 % angestiegen sind. Die erneute Präsenz von Spotify beinhaltet die Ernennung von Akshat Harbola zur Leitung des türkischen Betriebs und Pläne, das Istanbuler Büro durch die Einstellung neuer Mitarbeiter in diesem Jahr auszubauen. Darüber hinaus hat Spotify zugesagt, die Stimmen aufstrebender und weiblicher Künstler in der Türkei zu verstärken. Diese Entwicklung geht direkt auf die Forderungen der türkischen Regierung ein, die Spotify zuvor wegen angeblich wettbewerbswidriger Praktiken untersucht und auf eine physische Präsenz bestanden hatte. Die Auseinandersetzung im letzten Jahr, die aus umstrittenen Playlists resultierte, unterstrich die sensible Beziehung zwischen digitalen Plattformen und nationalen Regulierungsbehörden, insbesondere in Bezug auf kulturelle Werte und die Unterstützung lokaler Inhalte. Das Engagement von Spotify zielt darauf ab, seine globalen Aktivitäten mit einem lokalisierten Ansatz auszubalancieren und sich an breiteren europäischen Trends hin zu digitaler Souveränität und Plattformverantwortung zu orientieren.
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