Mit 113,8 Mio. € gestützt, liefert das niederländische Startup RIFT jährlich 340 GWh Industrieheizwärme und vermeidet über 1 Million Tonnen CO₂

3. März 2026 um 10:50 UTC
EU-Startups
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Mit 113,8 Mio. € gestützt, liefert das niederländische Startup RIFT jährlich 340 GWh Industrieheizwärme und vermeidet über 1 Million Tonnen CO₂

Das Engagement der Europäischen Union für die industrielle Dekarbonisierung wurde durch bedeutende Finanzierungsrunden für CleanTech-Unternehmen unterstrichen, was einen starken Anstoß für nachhaltige Energielösungen signalisiert. Das niederländische Startup RIFT hat eine beträchtliche Finanzierung in Höhe von 113,8 Millionen Euro gesichert, darunter einen Zuschuss von 30,7 Millionen Euro aus dem EU-Innovationsfonds, um seine Iron Fuel Technology zu skalieren. Diese Investition ist entscheidend, um von Pilotprojekten zur kommerziellen Anwendung überzugehen und seine erste Produktionsanlage zu errichten, mit dem Ziel, jährlich erhebliche industrielle Wärme zu liefern und die CO₂-Emissionen signifikant zu reduzieren. Die Iron Fuel Technology von RIFT nutzt ein Kreislaufsystem, um Hochtemperaturwärme für energieintensive Industrien wie die Lebensmittelverarbeitung, die chemische Industrie und die Baustoffindustrie bereitzustellen, die historisch stark von fossilen Brennstoffen abhängig waren. Der CEO des Unternehmens, Mark Verhagen, erklärte, dass die Technologie in industriellen Umgebungen als zuverlässig erwiesen sei und diese Finanzierung einen konkreten Schritt zur großflächigen Dekarbonisierung industrieller Wärme darstelle. Die Finanzierung umfasst eine Series-B-Runde in Höhe von 83,1 Millionen Euro unter der Führung von PGGM, an der sich Invest-NL und andere nationale und regionale Investitionsorganisationen beteiligten. Diese beträchtliche Investition in RIFT ist Teil eines breiteren Trends in Europa, bei dem auch andere CleanTech-Unternehmen erhebliche Kapitalien für industrielle Dekarbonisierungsinitiativen anziehen. Beispielsweise sammelte Spark Cleantech in Frankreich 30 Millionen Euro für seine plasma-basierte Technologie, und die Schweizer Energieplattform enshift sicherte sich 18,5 Millionen Euro für integrierte Energiewendelösungen. Diese Entwicklungen stellen insgesamt über 608 Millionen Euro an offengelegten Finanzmitteln dar, die in diesen kritischen Sektoren in den Jahren 2025–2026 fließen, und unterstreichen ein robustes europäisches Ökosystem, das sich der Erreichung von Klimazielen und der Förderung der digitalen Transformation in traditionellen Industrien widmet.

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Veröffentlichung: EU-Startups
Veröffentlicht: 3. März 2026 um 10:50 UTC
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