Mit der Hälfte der chronisch kranken Patienten, die Medikamente nicht richtig einnehmen, sichert sich Oska Health 11 Millionen Euro für die persönliche Gesundheits-App

26. Februar 2026 um 12:52 UTC
EU-Startups
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Mit der Hälfte der chronisch kranken Patienten, die Medikamente nicht richtig einnehmen, sichert sich Oska Health 11 Millionen Euro für die persönliche Gesundheits-App

Die europäische Healthtech-Branche verzeichnet einen deutlichen Investitionsanstieg, wobei Unternehmen digitale Lösungen und KI nutzen, um chronische Krankheiten effektiver zu managen. Oska Health, ein in Frankfurt ansässiger Anbieter von Hybridversorgung, hat kürzlich eine Seed-Finanzierung in Höhe von 11 Millionen Euro erhalten, um sein kontinuierliches Versorgungsmodell für chronisch kranke Patienten zu skalieren. Diese Kapitalzuführung unterstreicht einen breiteren Trend, bei dem digitale Pflegeplattformen in Europa Frühphasenfinanzierungen anziehen, um Lücken im langfristigen Krankheitsmanagement zu schließen. Der innovative Ansatz von Oska Health kombiniert persönliche Gesundheitsberater mit KI-gestützter Technologie. Dieses Hybridmodell unterstützt die Berater, reduziert den administrativen Aufwand und zielt darauf ab, hochwertige chronische Versorgung skalierbar und wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten. Die Plattform konzentriert sich auf multimorbide Patienten, d. h. Patienten mit mehreren chronischen Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck, indem sie ärztliche Empfehlungen in alltägliche Lebensstil- und Ernährungsänderungen übersetzt. Dies ist entscheidend, da etwa die Hälfte der chronisch kranken Patienten Schwierigkeiten mit der korrekten Medikamenteneinnahme hat, was zu Komplikationen und Krankenhausaufenthalten führt. Diese Investitionsrunde spiegelt einen größeren europäischen HealthTech-Trend wider, bei dem digitale Pflegeplattformen an Bedeutung gewinnen. Ähnlich wie Oska Health haben Unternehmen wie Holi, Doctor.One und Annette erhebliche Mittel gesammelt, um ihre digitalen Behandlungsplattformen und asynchronen Versorgungsmodelle für chronische Erkrankungen auszubauen. Diese Investitionen unterstreichen das Vertrauen der Investoren in digitale Lösungen, die die Gesundheitsergebnisse zwischen klinischen Besuchen verbessern, das europäische Ökosystem für digitale Gesundheit stärken und erhebliche Herausforderungen in den Gesundheitssystemen angehen.

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Veröffentlichung: EU-Startups
Veröffentlicht: 26. Februar 2026 um 12:52 UTC
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