Zürichs Flexion sammelt 43 Millionen Euro ein, um die Gehirne hinter Humanoiden zu bauen

Das in Zürich ansässige Startup für Robotik-Intelligenz Flexion hat sich in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 43 Millionen Euro gesichert, um eine Plattform für verstärkendes Lernen für humanoide Roboter zu entwickeln, was wachsende Investitionen in europäische KI und Robotik signalisiert. Die Finanzierung, angeführt von DST Global Partners, unterstreicht den zunehmenden Fokus auf fortschrittliche Robotik und autonome Systeme in der Region. Diese Investition wird es Flexion ermöglichen, das "Gehirn" für Humanoiden weiterzuentwickeln und ihre Fähigkeit zu verbessern, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Die 43-Millionen-Euro-Investitionsrunde umfasste die Beteiligung von NVentures (der Risikokapitalsparte von NVIDIA), redalpine, Prosus Ventures und Moonfire. Dies folgt auf eine zuvor gesicherte Seed-Runde in Höhe von 6,3 Millionen Euro, was auf ein starkes Anlegervertrauen hindeutet. Flexions Plattform verwendet natürliches Sprachverständnis, synthetisches Vision-Language-Action-Training und transformerbasierte Ganzkörpersteuerung, um Roboter zu schaffen, die mit minimaler menschlicher Aufsicht arbeiten können und sich von vorab festgelegten Verhaltensweisen befreien. Diese Investition unterstreicht einen breiteren Trend in Europa, wo verschiedene Robotikunternehmen erhebliche Mittel sichern. Zu den jüngsten Abschlüssen im Jahr 2025 gehören NEURA Robotics, Unchained Robotics und sensmore in Deutschland sowie Progressive Robotics in Griechenland, Adaptronics in Italien und mimic, ebenfalls in der Schweiz. Diese Initiativen zielen darauf ab, Fortschritte in der kognitiven Robotik, der autonomen Inspektion und der industriellen Automatisierung voranzutreiben und das Engagement Europas für technologische Innovation zu demonstrieren und möglicherweise die Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu verringern. Diese Aktivität ist Teil eines größeren Vorstoßes zur Entwicklung fortschrittlicher Robotik- und KI-Fähigkeiten in Europa, wodurch potenziell digitale Souveränität gefördert wird. Die Gründer von Flexion, von Institutionen wie der ETH Zürich, bringen Hintergründe in Bereichen wie verstärkendes Lernen und Steuerungssysteme mit ein. Da die EU weiterhin in Robotik investiert, könnte Flexions Arbeit entscheidend sein, um mehr Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt zu erreichen.
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