Ransomware-Zahlungen brachen 2025 ein, aber Angriffe erreichten Rekordhöhen

27. Februar 2026 um 16:15 UTC
The Register
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Ransomware-Zahlungen brachen 2025 ein, aber Angriffe erreichten Rekordhöhen

Die europäische Digitalpolitik entwickelt sich rasant weiter, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Neuausrichtung der Machtverhältnisse zwischen großen digitalen Plattformen und kleineren Unternehmen liegt. Neue Vorschriften zielen darauf ab, einen wettbewerbsfähigeren digitalen Binnenmarkt zu schaffen und Innovationen sowie Verbraucherentscheidungen zu fördern. Dieser Vorstoß ist zentral für die Strategie der EU zur digitalen Souveränität, die darauf abzielt, die Abhängigkeit von außereuropäischen Tech-Giganten zu verringern und ein florierendes heimisches Tech-Ökosystem zu kultivieren. Im Jahr 2025 zeigte sich ein bemerkenswerter Trend in der Cybersicherheitslandschaft: Während Ransomware-Angriffe Rekordhöhen erreichten, gingen die tatsächlichen Zahlungen der Opfer dramatisch zurück. Dies deutet auf eine wachsende Widerstandsfähigkeit von Organisationen hin, möglicherweise aufgrund verbesserter Sicherheitsmaßnahmen, fortgeschrittenerer Reaktionsfähigkeiten bei Vorfällen oder einer geeinteren Haltung gegen die Zahlung von Lösegeldern. Die zugrunde liegenden Angriffsvektoren bleiben jedoch ein drängendes Problem und unterstreichen die anhaltende Bedrohung durch Cyberkriminelle. Die Auswirkungen dieser Trends sind weitreichend. Für Softwareunternehmen und digitale Plattformen, die in Europa tätig sind, ist die Anpassung an strenge Datenschutz- und Wettbewerbsvorschriften wie den Digital Services Act (DSA) und den Digital Markets Act (DMA) von entscheidender Bedeutung. Cybersicherheitsunternehmen hingegen verzeichnen wahrscheinlich eine steigende Nachfrage nach ihren Dienstleistungen, da Unternehmen mit der doppelten Herausforderung steigender Angriffsvolumen und der strategischen Entscheidung, Ransomware-Forderungen nicht nachzugeben, konfrontiert sind. Dieses sich entwickelnde Bedrohungsumfeld erfordert kontinuierliche Investitionen in fortschrittliche KI und maschinelles Lernen zur Bedrohungserkennung sowie in robuste Datenschutztechnologien.

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Veröffentlichung: The Register
Veröffentlicht: 27. Februar 2026 um 16:15 UTC
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