Das in Lausanne ansässige AlphaLum sammelt 3,6 Millionen Euro ein, um die fehlende Hardware-Ebene für massentaugliche Smart Glasses zu bauen

Das in Lausanne ansässige Startup AlphaLum hat sich eine Seed-Finanzierung in Höhe von 3,6 Millionen Euro gesichert, um seine Optik- und Sensorplattform für Smart Glasses weiterzuentwickeln, eine entscheidende Komponente für den aufstrebenden Augmented Reality (AR)-Markt. Diese Finanzierung, angeführt von Vsquared Ventures, zielt darauf ab, den Übergang von AlphaLum von Forschung und Entwicklung zu einem wichtigen Technologieanbieter zu beschleunigen und die Massenmarktfähigkeit von Smart Glasses voranzutreiben. Die Entwicklung adressiert einen signifikanten Engpass in der Branche und macht die Technologie hinter AR-Brillen zugänglicher. AlphaLum, 2025 als Spin-off des Corporate Incubators von ams OSRAM gegründet, entwickelt hocheffiziente holografische Displayoptiken und miniaturisierte Sensortechnologien. Ihr Ansatz kombiniert holografische optische Kombinatoren und extrem stromsparende interferometrische Lasersensoren, wodurch die Einschränkungen der aktuellen Smart-Glass-Technologie angegangen werden. Diese Technologie minimiert den Lichtverlust und liefert eine über zehnmal höhere optische Effizienz im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Die Auswirkungen der Fortschritte von AlphaLum könnten für den AR-Sektor transformativ sein. Durch die Lösung wichtiger technischer Probleme bei der Displayeffizienz und dem Stromverbrauch will das Unternehmen einen Übergang von der begrenzten Pilotproduktion zur echten Massenfertigung von Smart Glasses ermöglichen. Dies könnte sowohl Verbraucher als auch große Technologieunternehmen betreffen, wie die jüngste Entscheidung von Meta beweist, die internationale Einführung ihrer Ray-Ban Display Smart Glasses aufgrund von Produktionsbeschränkungen zu verschieben. Die Technologie von AlphaLum, einschließlich ihrer Volume Phase Holograms (VPHs) und der KI-gestützten Bewegungserkennungsplattform, verspricht eine intuitive, freihändige AR-Interaktion und hochauflösende, verzerrungsfreie Bilder. Diese Entwicklung könnte den Weg für eine neue Generation von tragbaren AR-Geräten ebnen. Der nächste Schritt ist die Industrialisierung und die Stärkung ihrer Rolle als Kerntechnologieanbieter für zukünftige Smart-Glasses-Plattformen.
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