Rivage sammelt 2,6 Mio. € zur Erweiterung der Gehaltsabrechnungssoftware für Steuerberatungsgesellschaften

Das Pariser Fintech-Startup Rivage hat eine Vor-Seed-Finanzierung in Höhe von 2,6 Millionen Euro gesichert, um die Expansion seiner innovativen Gehaltsabrechnungssoftware für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften voranzutreiben. Diese Investition unter der Leitung von Partech und unter Beteiligung namhafter Angel-Investoren signalisiert einen bedeutenden Vorstoß zur Modernisierung eines entscheidenden Segments des europäischen Finanzdienstleistungssektors. Die Kapitalzuführung ist für die Verbesserung der Plattformfunktionalitäten und die Ausweitung der Marktreichweite innerhalb von Wirtschaftsprüfungspraxen bestimmt. Die Software von Rivage schließt eine kritische Lücke im Markt, wo über die Hälfte der Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsmeldungen französischer Arbeitnehmer von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften oder externen Dienstleistern verwaltet wird. Die bestehende Landschaft wird stark von Altsystemen dominiert, die oft Schwierigkeiten haben, mit den Agenden der digitalen Transformation sowohl von Unternehmen als auch von deren kleinen und mittleren Kunden Schritt zu halten. Rivage will dies durch eine offene und interoperable Plattform disruptieren, die darauf ausgelegt ist, die Produktivität von Payroll-Managern zu steigern und Gehaltsabrechnungsdaten in ein strategisches Beratungsasset zu verwandeln. Der strategische Fokus des Unternehmens auf Interoperabilität und Automatisierung ist entscheidend für seine Attraktivität und positioniert es als moderne, skalierbare Alternative in einem Sektor, der reif für technologische Fortschritte ist. Durch die Straffung komplexer Aufgaben und die Anpassung an sich entwickelnde regulatorische Rahmenbedingungen ermöglicht Rivage Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, sich von veralteten Lösungen zu lösen und die wachsenden digitalen Anforderungen ihrer Kunden besser zu erfüllen. Diese Initiative steht im Einklang mit breiteren europäischen Bemühungen zur Förderung der digitalen Souveränität und zur Unterstützung heimischer Lösungen in kritischen Wirtschaftssektoren.
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