KI-Modellriesen sollten eine Abgabe zahlen, um in Europa tätig zu sein, sagt Mistral-Chef

Mistral-CEO schlägt KI-Abgabe zur Stärkung des europäischen Kultursektors vor** Arthur Mensch, CEO des europäischen KI-Startups Mistral, hat einen bedeutenden Vorschlag unterbreitet, der eine neue umsatzbasierte Abgabe für große Anbieter von KI-Modellen, die in Europa tätig sind, befürwortet. Diese Abgabe, die potenziell zwischen einem und fünf Prozent des Umsatzes liegen könnte, zielt darauf ab, eine finanzielle Quelle zu schaffen, die zur Unterstützung der europäischen Kulturindustrien und zur Förderung neuer Inhalte dient. Mensch argumentiert, dass dieses Modell eine "Win-Win"-Situation darstellt, indem es KI-Unternehmen dringend benötigte Rechtssicherheit bietet und gleichzeitig Schöpfer entschädigt, deren Daten für das Training dieser fortschrittlichen Modelle von entscheidender Bedeutung sind. Der Kern von Menschs Vorschlag befasst sich mit der strittigen Frage der KI-Trainingsdaten und des Urheberrechts. KI-Unternehmen trainieren ihre Modelle zwangsläufig mit riesigen Datensätzen von Texten, Audio und Video, die oft aus öffentlich zugänglichen Online-Inhalten stammen. Dies führt zu zahlreichen Urheberrechtsbeschwerden und rechtlichen Anfechtungen vonseiten der Schöpfer. Die vorgeschlagene Abgabe soll KI-Anbieter von der Haftung für die Verwendung solcher Materialien befreien, vorausgesetzt, ihre Einnahmen spiegeln diese Nutzung wider, und so ein vorhersagbareres Betriebsumfeld in einem derzeit "fragmentierten rechtlichen Umfeld" schaffen. Diese Initiative betrifft sowohl KI-Entwickler als auch die Kreativwirtschaft in ganz Europa. Indem sichergestellt wird, dass Anbieter von KI-Modellen, einschließlich solcher mit Sitz im Ausland, finanziell zum europäischen Ökosystem beitragen, zielt sie darauf ab, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und die heimische KI-Innovation zu fördern. Die gesammelten Mittel würden einen zentralen europäischen Fonds einrichten, der ausdrücklich dazu dient, Künstler, Schriftsteller, Musiker und andere Kulturschaffende zu investieren und zu unterstützen und somit das reiche künstlerische Erbe und die zukünftige kreative Produktion des Kontinents zu fördern. Menschs Vorschlag kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da die EU bestrebt ist, robuste Vorschriften für künstliche Intelligenz zu etablieren, wie beispielsweise den bevorstehenden KI-Act. Während die derzeitigen EU-Vorschriften die Verwendung urheberrechtlich geschützten Materials für das KI-Training zulassen, es sei denn, die Rechte werden ausdrücklich vorbehalten, prüft der Block aktiv dauerhaftere Lösungen zum Schutz des geistigen Eigentums im Zeitalter der KI. Dieses Abgabensystem könnte einen pragmatischen Weg zur Harmonisierung von Innovation mit dem Schutz der Rechte der Schöpfer bieten.
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