Brüssel plant Open-Source-Vorstoß, um Europa von Big Tech zu befreien

11. Januar 2026 um 09:26 UTC
The Register
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Brüssel plant Open-Source-Vorstoß, um Europa von Big Tech zu befreien

Die Europäische Kommission plant einen bedeutenden Vorstoß zur Förderung von Open-Source-Software innerhalb der EU. Dieser Schritt soll die Abhängigkeit des Kontinents von proprietären Technologien und US-amerikanischen Tech-Giganten verringern. Ziel dieser Initiative ist die Förderung der digitalen Souveränität, um sicherzustellen, dass Europa mehr Kontrolle über seine digitale Infrastruktur und Daten hat. Sie adressiert direkt Bedenken hinsichtlich Vendor Lock-in und der potenziellen ausländischen Kontrolle über kritische digitale Vermögenswerte. Die Strategie umfasst die Finanzierung von Open-Source-Projekten, Schulungsprogramme für Entwickler und die Förderung offener Standards in verschiedenen Sektoren. Dazu gehört auch die Erforschung der Entwicklung europäischer Alternativen zu häufig genutzter Software, wobei Interoperabilität und Sicherheit priorisiert werden. Der Plan sieht zudem die Einrichtung eines speziellen Büros zur Koordinierung und Unterstützung von Open-Source-Initiativen in der gesamten EU vor. Diese Verlagerung hat weitreichende Auswirkungen und betrifft Softwareentwickler, Unternehmen und Regierungsbehörden in ganz Europa. Sie könnte zu neuen Chancen für lokale Tech-Unternehmen führen, die sich auf Open-Source-Lösungen spezialisieren, und gleichzeitig die Dominanz etablierter Softwareanbieter in Frage stellen. Die Initiative steht auch im Einklang mit umfassenderen Bemühungen zur Umsetzung des Digital Services Act (DSA) und des Digital Markets Act (DMA) der EU und stärkt das Engagement der Region für die Schaffung einer wettbewerbsfähigeren und nutzerorientierteren digitalen Umgebung. Der Open-Source-Vorstoß stellt einen entscheidenden Schritt in den laufenden Bemühungen der EU dar, digitale Autonomie zu erreichen und eine widerstandsfähigere digitale Wirtschaft aufzubauen. Der Erfolg dieser Strategie hängt von der Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor ab, um eine breite Akzeptanz und langfristige Nachhaltigkeit zu fördern.

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Veröffentlichung: The Register
Veröffentlicht: 11. Januar 2026 um 09:26 UTC
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