Luxemburgs TerraSpark sammelt über 5 Millionen Euro, um Sonnenenergie aus dem Weltraum zu nutzen und sie drahtlos zur Erde zu liefern

Das in Luxemburg ansässige Startup TerraSpark hat sich eine Vorfinanzierung von über 5 Millionen Euro gesichert, um seine innovative weltraumgestützte Solarenergie (SBSP)-Technologie weiterzuentwickeln. Diese Entwicklung ist besonders bedeutsam, da Europa mit Herausforderungen bei der Energiesicherheit und steigenden Nachfrage konfrontiert ist, die durch den wachsenden Bedarf von Rechenzentren für KI-Anwendungen verschärft werden. Die Finanzierung soll den modularen Ansatz des Unternehmens vorantreiben und zu ersten Pilotanwendungen sowie Live-Tests seiner drahtlosen Energieübertragungsfähigkeiten führen. TerraSpark hat das Ziel, eine kontinuierliche, wetterunabhängige Sonnenenergieversorgung aus dem Orbit zu nutzen und diese per Funkfrequenz drahtlos zur Erde zu übertragen. Das Unternehmen verfolgt einen pragmatischen, phasenweisen Ansatz, beginnend mit der Kommerzialisierung der funkfrequenzbasierten drahtlosen Energieübertragung für industrielle Anwendungen auf der Erde. Diese Strategie zielt darauf ab, die Sicherheit, Effizienz und regulatorische Konformität der Technologie zu demonstrieren, bevor sie auf orbitale Systeme skaliert wird. Ein orbitaler Technologie-Demonstrator ist für 2027 geplant, die Weltraum-zu-Erde-Energieübertragung für 2028. Diese bahnbrechende Initiative könnte tiefgreifende Auswirkungen auf die europäische Energieinfrastruktur haben und eine potenzielle Lösung für Netzinstabilität und Übertragungsbeschränkungen bieten. Durch die Bereitstellung einer konsistenten und global zugänglichen Energiequelle könnte SBSP bestehende erneuerbare Energien ergänzen und den steigenden Strombedarf aufstrebender digitaler Sektoren decken, was zu größerer digitaler Souveränität und Energieunabhängigkeit für den Kontinent führen würde.
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