Zürcher KI-Infrastruktur-Startup Rapidata sammelt 7,2 Millionen Euro, um globales Human-Feedback-Netzwerk zu skalieren

Die europäische KI-Infrastruktur verzeichnet ein signifikantes Wachstum, wobei das in Zürich ansässige Unternehmen Rapidata in einer Seed-Finanzierungsrunde 7,2 Millionen Euro eingeworben hat. Diese Investition unterstreicht die wachsende Bedeutung menschlichen Feedbacks für die Beschleunigung der KI-Entwicklung, ein kritischer Engpass für Unternehmen, die ihre Modelle in einem wettbewerbsintensiven globalen Markt verfeinern und validieren wollen. Die Finanzierung wird zum Ausbau des globalen menschlichen Datennetzwerks von Rapidata verwendet, um schnellere und zuverlässigere Feedbackschleifen für KI-Entwickler zu ermöglichen. Der innovative Ansatz von Rapidata nutzt digitale Anzeigen, um per Crowdsourcing On-Demand-Datenkennzeichnungen von einem globalen Netzwerk von Teilnehmern zu erhalten. Diese Methode verkürzt Feedbackzyklen erheblich von Monaten auf Tage und ermöglicht es KI-Unternehmen, ihre Modelle mit beispielloser Geschwindigkeit zu iterieren und zu verbessern. Diese schnelle Iterationsfähigkeit ist entscheidend für die Erschließung neuer KI-Innovationen und stellt sicher, dass sich KI-Systeme kontinuierlich weiterentwickeln und nicht nur auf Basis von Release-Zyklen. Diese Finanzierungsrunde, die gemeinsam von Canaan Partners und IA Ventures angeführt wurde, unterstreicht einen breiteren Trend europäischer Investitionen in KI-Infrastruktur und Data-Governance-Lösungen. Ähnlich wie Rapidata erhalten auch andere europäische Start-ups wie Qala (Data Governance) und simmetry.ai (synthetische Daten) bedeutende Unterstützung, um gemeinsam die wichtigsten Herausforderungen in den Bereichen Datenqualität, KI-Training und betriebliche Effizienz im europäischen digitalen Ökosystem anzugehen. Diese Entwicklungen deuten auf eine robuste Bemühung hin, die KI-Fähigkeiten Europas zu stärken und die digitale Souveränität zu fördern.
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