Großbritannien bringt Streaming-Giganten wie Netflix, Amazon und Disney+ unter eine Senderausstrahlungs-ähnliche Regulierung

Das Vereinigte Königreich hat bedeutende regulatorische Änderungen eingeführt, die wichtige Video-on-Demand (VoD)-Plattformen wie Netflix, Amazon Prime Video und Disney+ unter die Aufsicht von Ofcom, der Medienaufsichtsbehörde des Landes, stellen. Dieser Schritt bringt die Streaming-Giganten in Einklang mit der strengeren Aufsicht, die auf traditionelle Fernsehsender angewendet wird, eine wesentliche Änderung in der Steuerung der Online-Inhaltsverbreitung. Die Umsetzung des Media Act 2024 markiert eine neue Ära für digitale Plattformen, die im Vereinigten Königreich tätig sind, und zielt darauf ab, eine konsistentere regulatorische Landschaft über verschiedene Medienformate hinweg zu gewährleisten. Diese neuen Anforderungen schreiben vor, dass Streaming-Dienste Verhaltenskodizes für Inhaltsstandards einhalten müssen, einschließlich Bestimmungen zum Schutz des Publikums und zu ordnungsgemäßen Beschwerdeverfahren. Ofcom wird nun die Befugnis haben, Plattformen zu untersuchen und zu sanktionieren, die diese festgelegten Verpflichtungen nicht erfüllen, ähnlich den Befugnissen, die es über lineare Sender hat. Dieser regulatorische Rahmen zielt darauf ab, ein faireres Wettbewerbsumfeld zu fördern und den Benutzerschutz im sich schnell entwickelnden digitalen Mediensektor zu verbessern. Die Auswirkungen dieser Regulierung sind weitreichend und betreffen sowohl große internationale Streaming-Anbieter als auch britische Verbraucher. Durch die Einführung von Regeln im Stil von Rundfunkveranstaltern strebt die Regierung danach, die Standards für Inhalte und das Benutzererlebnis über alle Video-on-Demand-Dienste hinweg zu erhöhen. Diese Initiative unterstreicht einen wachsenden Trend in der digitalen Politik in ganz Europa, der die Notwendigkeit einer robusten Aufsicht über große digitale Plattformen hervorhebt, um das Publikum zu schützen und einen gerechteren digitalen Markt zu gewährleisten.
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