Deutscher KI-FoodTech-Startup Foodforecast sammelt 8 Millionen Euro, um Lebensmittelverschwendung bei ultrafrischen Produkten zu bekämpfen

Das deutsche KI-Startup Foodforecast hat sich eine Finanzierung der Serie A in Höhe von 8 Millionen Euro gesichert, um seine internationale Expansion und Unternehmensentwicklung voranzutreiben. Diese bedeutende Investition unterstreicht den wachsenden europäischen Fokus auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Bewältigung kritischer Branchenherausforderungen und zur Förderung der digitalen Souveränität. Die Finanzierungsrunde wurde von SHIFT Invest und ECBF gemeinsam geleitet, unter Beteiligung bestehender Investoren wie Future Food Fund und Aeronaut Invest. Die KI-gestützte Plattform von Foodforecast wurde entwickelt, um erhebliche Lebensmittelverschwendung in der Lieferkette für ultrafrische Lebensmittel zu bekämpfen, einem Sektor, der von ineffizienter Nachfrage- und Produktionsprognose geplagt ist. Das Unternehmen schätzt, dass täglich rund 30.000 Tonnen Frischwaren in Europa aufgrund ungenauer Planung in den Sektoren Einzelhandel und Gastronomie entsorgt werden. Durch die nahtlose Integration in bestehende Arbeitsabläufe ermöglicht die Technologie von Foodforecast Unternehmen die Automatisierung von über 90 % der manuellen Bestell- und Produktionsprozesse, was zu einer durchschnittlichen Reduzierung der Lebensmittelverschwendung um bis zu 30 % und einer potenziellen Umsatzsteigerung von bis zu 11 % führt. Diese Investition wird die Mission von Foodforecast beschleunigen, eine nachhaltigere und effizientere Lebensmittelindustrie in ganz Europa zu schaffen. Das Unternehmen, das bereits in mehreren Tausend Geschäften mit Kunden wie SSP Germany und Eat Happy tätig ist, plant, seine Reichweite sowohl auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch auf größere Unternehmenskunden in den Bereichen Gastronomie, Bäckerei und Einzelhandel auszudehnen. Ihr Erfolg unterstreicht das zunehmende Potenzial europäischer KI-Lösungen, wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen und gleichzeitig messbare Umweltauswirkungen zu erzielen, was mit den allgemeineren Zielen der EU-Digitalpolitik übereinstimmt.
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