Paris’ baCta sammelt 7 Millionen Euro, um Mikroorganismen als programmierbare molekulare Fabriken für industrielle Inhaltsstoffe zu nutzen

Das Pariser Biotech-Startup baCta hat sich eine Finanzierung in Höhe von 7 Millionen Euro in der Seed-Runde gesichert, was einen bedeutenden Fortschritt bei der industriellen Produktion von essenziellen Inhaltsstoffen signalisiert. Diese Investition unterstreicht einen wachsenden Trend in Europa, fortschrittliche Technologien, insbesondere KI, zu nutzen, um widerstandsfähigere und nachhaltigere Lieferketten aufzubauen. Die Mission des Unternehmens, Mikroorganismen in programmierbare molekulare Fabriken zur Synthese organischer Moleküle im großen Maßstab zu verwandeln, ist darauf ausgelegt, die Landschaft der industriellen Inhaltsstoffe neu zu gestalten. baCta's innovativer Ansatz integriert synthetische Biologie, Robotik und generative KI, um Mikroorganismen für die Hochleistungsproduktion zu entwickeln. Durch die Erforschung bisher übersehener genomischer Bereiche behauptet das Unternehmen, optimierte Stämme mit beispielloser Geschwindigkeit zu entwickeln und bio-basiertes Reinforcement Learning zu nutzen, um Entwicklungszeiten und -kosten zu reduzieren. Ihr erstes Produkt, Astaxanthin, ein Antioxidans mit breiten Anwendungsmöglichkeiten, zielt darauf ab, einen natürlichen, direkten Ersatz für derzeitige synthetische oder teuer extrahierte Alternativen zu bieten und wettbewerbsfähige Stückkosten sowie Premium-Qualität zu versprechen. Diese Entwicklung ist besonders relevant für Europas Bestrebungen nach digitaler Souveränität und industrieller Unabhängigkeit. Durch das Angebot nachhaltiger, bio-basierter Alternativen zu petrochemisch gewonnenen Inhaltsstoffen trägt baCta dazu bei, die Abhängigkeit von volatilen globalen Lieferketten zu verringern und eine Kreislaufwirtschaft zu fördern. Das neue Kapital wird baCta ermöglichen, die Astaxanthin-Produktion zu skalieren, industrielle Prozesse zu validieren und seine KI-gesteuerte Stamm-Engineering-Plattform baCtaForge weiter auszubauen, wodurch Europas Position in der Spitzen biotechnologischen Innovation weiter gefestigt wird.
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