„Aus Deutschland, für die Welt“ – Plato sichert sich 12,2 Mio. € zur Automatisierung von Vertriebs- und ERP-Workflows im Handel

19. Februar 2026 um 10:50 UTC
EU-Startups
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„Aus Deutschland, für die Welt“ – Plato sichert sich 12,2 Mio. € zur Automatisierung von Vertriebs- und ERP-Workflows im Handel

Das Berliner Unternehmen Plato hat sich eine bedeutende Seed-Finanzierung in Höhe von 12,2 Millionen Euro gesichert, um sein KI-basiertes Betriebssystem für Großhandelsdistributoren voranzutreiben und Vertriebs- sowie ERP-Workflows zu automatisieren. Diese Investition unterstreicht einen wachsenden Trend in der europäischen Technologielandschaft hin zur Entwicklung KI-gestützter Lösungen zur Modernisierung traditionell unterversorgter Branchen, mit besonderem Fokus auf die Steigerung der operativen Effizienz im globalen Handelssektor. Die von der europäischen VC-Firma Atomico angeführte Finanzierungsrunde signalisiert starkes Investorenvertrauen in Platós Vision, die 2,5 Billionen Euro schwere globale Handelsindustrie zu transformieren. Die KI-native Software von Plato wurde entwickelt, um kritische Arbeitsabläufe in den Bereichen Vertrieb, Angebotserstellung und ERP-Operationen für Distributionsunternehmen zu automatisieren – eine Branche, die trotz ihres erheblichen wirtschaftlichen Einflusses historisch hinter der digitalen Adoption zurückgeblieben ist. Das Unternehmen betont, dass dieser Sektor zunehmendem Druck durch Arbeitskräftemangel, knappe Margen und sich entwickelnde digitale Anforderungen von B2B-Käufern ausgesetzt ist, was fortschrittliche Softwarelösungen wie Plato für Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit immer entscheidender macht. Diese Initiative steht im Einklang mit umfassenderen europäischen Bemühungen, heimische Technologieführer zu fördern, die auf globaler Ebene konkurrieren können. Die Investition in Plato ist beispielhaft für eine breitere Welle von Finanzierungen für KI-gestützte Handels- und Großhandelsplattformen in ganz Europa. Ähnliche Unternehmungen, wie die 33,5 Millionen Euro schwere Runde des in Deutschland ansässigen Andercore für seine industrielle Handelsplattform und die 1,5 Millionen Euro von dem niederländischen Fintech Delfio für seine Automatisierungsplattform, zeigen eine robuste Nachfrage nach digitaler Transformation im B2B-Geschäft. Diese Investitionskonzentration, insbesondere in Deutschland, deutet darauf hin, dass sich die Region zu einem wichtigen Zentrum für die Entwicklung von vertikalen Softwarelösungen entwickelt, die spezifische Branchenherausforderungen lösen.

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Veröffentlichung: EU-Startups
Veröffentlicht: 19. Februar 2026 um 10:50 UTC
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