London's Nscale unterzeichnet eine Schuldenfazilität in Höhe von 1,1 Milliarden Euro zur Bereitstellung von groß angelegten GPU-Clustern in Europa

Nscale, ein in London ansässiger Anbieter von KI-Infrastruktur, hat sich eine bedeutende Fremdkapitalfazilität in Höhe von 1,1 Milliarden Euro (1,4 Milliarden US-Dollar) gesichert, um den Einsatz von groß angelegten GPU-Clustern in ganz Europa zu beschleunigen. Diese beträchtliche Finanzierung, die von namhaften Investmentfonds angeführt wird, ist für den Erwerb wesentlicher GPU-Hardware bestimmt und adressiert damit direkt die stark steigende Nachfrage von Unternehmen nach KI-Rechenleistung. Der Schritt unterstreicht ein wachsendes Engagement zur Stärkung der europäischen KI-Fähigkeiten und zur Verringerung der Abhängigkeit von außereuropäischen Hyperscalern. Die Fremdkapitalfazilität, strukturiert als Delayed Draw Term Loan (DDTL), wird es Nscale ermöglichen, einen Teil seiner Investitionsausgaben für GPU-Infrastruktur zu finanzieren. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, bestehende Verträge für mehrere groß angelegte Compute-Cluster zu erfüllen und die Liquidität für zukünftige Projekte aufrechtzuerhalten. Nscale nutzt strategisch gelegene Rechenzentren, die kostengünstige erneuerbare Energien nutzen und es ihnen ermöglichen, ihren Kunden kosteneffiziente KI-Infrastrukturlösungen anzubieten. Diese bedeutende Finanzspritze für Nscale folgt auf erhebliche Eigenkapitalfinanzierungsrunden, darunter eine Series A in Höhe von 146 Millionen Euro und eine Series B in Höhe von 936 Millionen Euro, was ein starkes Vertrauen der Investoren in seine Wachstumsperspektiven signalisiert. Sie steht auch im Einklang mit einem breiteren Trend bei europäischen Start-ups für KI-Infrastruktur, wie z. B. DataCrunch aus Finnland und NexGen Cloud aus London, die erhebliche Investitionen anziehen, um souveräne KI-Rechenkapazitäten aufzubauen und die Dominanz der US-Technologiegiganten herauszufordern.
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