Die Europäische Union hat 700 Millionen € in NanoIC investiert

Die Europäische Union hat offiziell NanoIC, eine hochmoderne Pilotlinie für Halbleiter, gestartet, die durch eine beträchtliche Investition von 700 Millionen Euro im Rahmen des European Chips Act unterstützt wird. Diese Initiative stellt einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der europäischen Kapazitäten in der fortschrittlichen Chipentwicklung und zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition auf dem globalen Halbleitermarkt dar. Das Projekt soll Innovationen beschleunigen und die Abhängigkeit von externen Chipfertigungskapazitäten verringern. NanoIC, das im Forschungszentrum imec in Leuven angesiedelt ist, fungiert als offener Innovations-Hub und bietet Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups entscheidenden Zugang zu fortschrittlichen Prototyping- und Testeinrichtungen. Die Pilotlinie ist mit System-on-Chip (SoC)-Technologien jenseits von 2 Nanometern, frühen Prozess-Design-Kits und hochentwickelten Toolsets ausgestattet, wodurch die Lücke zwischen akademischer Forschung und kommerzieller Anwendung effektiv geschlossen wird. Dieses offene Modell fördert die Zusammenarbeit und schnellere Iterationszyklen für die Entwicklung von Halbleiterkomponenten der nächsten Generation. Diese Entwicklung wirkt sich direkt auf ein breites Spektrum europäischer Technologieunternehmen aus, von aufstrebenden Start-ups bis hin zu etablierten Branchenakteuren, die neuartige Chipdesigns entwickeln und testen möchten. Durch den Zugang zu modernster Infrastruktur und Technologie zielt NanoIC darauf ab, die europäische digitale Souveränität in einem kritischen Technologiesektor zu fördern. Die Fähigkeiten der Einrichtung werden voraussichtlich Innovationen in Bereichen wie künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechnen und fortschrittliche Telekommunikation vorantreiben und so zu den umfassenderen digitalen Transformationszielen des Kontinents beitragen.
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