Brüssel macht Ernst: AWS und Azure unterliegen künftig strengsten Tech-Regeln

25. Juni 2026 um 12:38 UTC
The Next Web
Original: EN
Brüssel macht Ernst: AWS und Azure unterliegen künftig strengsten Tech-Regeln

Die Europäische Kommission hat ihre Absicht signalisiert, Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure als „Gatekeeper“ im Rahmen des Digital Markets Act (DMA) zu benennen. Dieser Schritt, eine vorläufige Einschätzung, ist bedeutsam, da keiner der Cloud-Dienste derzeit die quantitativen Schwellenwerte des DMA für eine Benennung erfüllt. Dies deutet darauf hin, dass Brüssel bestrebt ist, seine regulatorische Reichweite auf kritische digitale Infrastrukturen auszudehnen. Die Auswirkungen auf den aufstrebenden europäischen Cloud-Markt und die breitere digitale Wirtschaft sind erheblich. Obwohl die spezifischen quantitativen Kriterien nicht erfüllt sind, deutet die vorläufige Feststellung der Kommission auf eine strategische Anstrengung hin, wichtige Cloud-Anbieter zu regulieren, die erheblichen Einfluss auf digitale Dienste haben. Der DMA zielt darauf ab, einen faireren Wettbewerb zu gewährleisten und zu verhindern, dass große Online-Plattformen ihre dominierenden Positionen unfair ausnutzen. Die Anwendung dieser Regeln auf Cloud-Infrastrukturen könnte die Art und Weise, wie diese Dienste angeboten werden und wie andere Unternehmen darauf angewiesen sind, innerhalb der EU neu gestalten. Diese potenzielle Benennung hat direkte Auswirkungen auf die Arbeitsweise von AWS und Microsoft Azure innerhalb der Europäischen Union und könnte sie dazu verpflichten, eine Reihe von Verpflichtungen gemäß dem DMA einzuhalten. Dazu könnten die Ermöglichung der Interoperabilität von Drittanbietersoftware mit ihren Kerndiensten, die Bereitstellung einfacherer Optionen für Benutzer zum Wechseln von Cloud-Anbietern und die Gewährleistung einer größeren Transparenz bei der Datennutzung gehören. Der Schritt unterstreicht das Engagement der EU für die Förderung eines wettbewerbsfähigeren und offeneren digitalen Binnenmarktes, die Förderung europäischer Alternativen und die Verringerung der Abhängigkeit von dominanten globalen Akteuren.

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Warum das für die europäische digitale Souveränität wichtig ist

Die Europäische Kommission erwägt, AWS und Azure als „Gatekeeper“ gemäß dem Digital Markets Act (DMA) einzustufen, was auf einen Schritt zur Regulierung kritischer digitaler Infrastrukturen hindeutet. Diese potenzielle Einstufung, auch wenn sie die quantitativen Schwellenwerte nicht erfüllt, zeigt die Absicht Brüssels, die regulatorische Reichweite auszudehnen und die Funktionsweise wichtiger Cloud-Anbieter innerhalb der EU neu zu gestalten. Ein solcher Schritt könnte einen faireren Wettbewerb und mehr Offenheit im europäischen digitalen Binnenmarkt fördern. Die Europäische Kommission erwägt eine Einstufung von AWS und Azure als „Gatekeeper“ im Rahmen des Digital Markets Act (DMA). Dies signalisiert einen Schritt zur Regulierung kritischer digitaler Infrastrukturen. Diese potenzielle Einstufung, selbst ohne das Erreichen quantitativer Schwellenwerte, unterstreicht die Absicht Brüssels, die regulatorische Reichweite auszudehnen und die Art und Weise zu beeinflussen, wie große Cloud-Anbieter in der EU operieren. Eine solche Maßnahme könnte zu einem faireren Wettbewerb und mehr Offenheit im europäischen digitalen Binnenmarkt führen.

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Veröffentlichung: The Next Web
Veröffentlicht: 25. Juni 2026 um 12:38 UTC
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