Bochumer deeplify sammelt 2 Mio. € ein, um Inspektionen kritischer Infrastrukturen aus dem Excel-Zeitalter zu holen

30. März 2026 um 05:17 UTC
EU-Startups
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Bochumer deeplify sammelt 2 Mio. € ein, um Inspektionen kritischer Infrastrukturen aus dem Excel-Zeitalter zu holen

Das Bochumer KI-Startup deeplify hat sich eine Vorabfinanzierung in Höhe von 2 Millionen Euro gesichert, um die Inspektion kritischer Infrastrukturen zu modernisieren. Diese Investition, angeführt von D11Z. Ventures, zielt darauf ab, wichtige sicherheitskritische industrielle Prozesse von veralteten, Excel-basierten Arbeitsabläufen abzulösen. Die Finanzierung unterstreicht einen wachsenden europäischen Fokus auf die Digitalisierung von Grundindustrien zur Steigerung von Effizienz und Sicherheit. Die proprietäre KI-Software von deeplify adressiert die erhebliche Herausforderung der Vermögensintegritätsverwaltung für Infrastrukturen wie Pipelines, Lagertanks und Druckbehälter in Chemieanlagen. Die Plattform integriert Rohdaten von Sensoren und Bilder, automatisiert die Fehleranalyse und generiert vollständig prüffähige digitale Berichte. Diese umfassende digitale Transformation verspricht substanzielle Verbesserungen, darunter eine Reduzierung der konventionellen Inspektionszeit um bis zu 70 % und eine Verringerung der Berichtsfehler um 66 %. Die Auswirkungen für den europäischen Industriesektor sind weitreichend, insbesondere in den Bereichen Energie, Öl und Gas sowie Chemie, wo viele Unternehmen alternde Infrastrukturen betreiben. Angesichts des altersbedingten Ausscheidens erfahrener Inspektoren und der steigenden Datenmengen bietet die Lösung von deeplify einen entscheidenden Weg zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit und Effizienz. Das Unternehmen plant, diese Finanzierung zu nutzen, um seine Plattform zu erweitern und die Implementierung zu beschleunigen und so die europäische digitale Souveränität im industriellen Betrieb zu stärken.

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Veröffentlichung: EU-Startups
Veröffentlicht: 30. März 2026 um 05:17 UTC
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