Hydrosat-Wärmesatellitentechnik zielt auf Wasserknappheit und Agrarrisiko ab, unterstützt durch neue 51 Millionen Euro

15. Januar 2026 um 12:06 UTC
EU-Startups
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Hydrosat-Wärmesatellitentechnik zielt auf Wasserknappheit und Agrarrisiko ab, unterstützt durch neue 51 Millionen Euro

Das in Luxemburg und den USA ansässige Unternehmen Hydrosat hat sich in der Serie-B-Finanzierungsrunde 51 Millionen Euro gesichert, um seine thermischen Infrarot-Satellitendaten und KI-gestützten Analysedienste zu erweitern. Diese bedeutende Investition unterstreicht das wachsende Interesse an Weltraumtechnologie und ihren Anwendungen zur Bewältigung von Herausforderungen wie Wasserknappheit und landwirtschaftlichen Risiken. Die Finanzierungsrunde zielt darauf ab, das Wachstum von Hydrosat in den Bereichen kommerzieller Sektor, Zivilregierung und Verteidigungsmärkte zu beschleunigen. An der Investitionsrunde beteiligten sich Hartree Partners, Subutai Capital Partners und Space 4 Earth, wobei zusätzliche Mittel von Truffle Capital und bestehenden Investoren kamen. Hydrosat wurde 2017 gegründet und nutzt seine Technologie, um Millionen von Hektar für Kunden wie NOAA und Bayer zu überwachen. Der Fokus des Unternehmens auf die Bereitstellung hochauflösender, zeitnaher Satellitendaten ist entscheidend für das Angebot von Einblicken in Bewässerungsmuster und Best Practices, was für Regierungen und die Agrarindustrie von entscheidender Bedeutung ist. Diese Investition steht im Einklang mit einem breiteren Trend, bei dem Kapital in Erdbeobachtung und KI-gestützte Geodatenanalysen in ganz Europa fließt. Jüngste Beispiele sind Investitionen in italienische, deutsche, französische und spanische Spacetech-Startups. Diese Unternehmen konzentrieren sich auf Bereiche wie Erdaufklärungsplattformen, hochauflösende Erdbeobachtung, Satellitenservice und Low-Earth-Orbit-Antriebssysteme. Der Trend zu erheblichen Investitionen im Bereich der Weltraumtechnologie, bei dem über 220 Millionen Euro in verwandte Segmente fließen, unterstreicht die konzertierten Bemühungen zur Stärkung der digitalen Souveränität Europas. Dieser Schritt unterstreicht die strategische Bedeutung des unabhängigen Zugangs zu kritischen Erdbeobachtungsdaten und Analysefähigkeiten.

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Veröffentlichung: EU-Startups
Veröffentlicht: 15. Januar 2026 um 12:06 UTC
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