Berlins NetBird sammelt 8,5 Millionen Euro ein, um eine europäische Open-Source-Alternative zu SSL-VPN-Giganten anzubieten

13. Januar 2026 um 05:23 UTC
EU-Startups
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Berlins NetBird sammelt 8,5 Millionen Euro ein, um eine europäische Open-Source-Alternative zu SSL-VPN-Giganten anzubieten

Das in Berlin ansässige Unternehmen NetBird, eine Open-Source-Netzwerksicherheitsplattform, hat sich eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 8,5 Millionen Euro gesichert. Diese Investitionsrunde soll das Wachstum des Unternehmens ankurbeln, sein Team erweitern und seine Position als europäische Alternative zu etablierten US-Anbietern im Bereich Netzwerksicherheit, insbesondere für den Fernzugriff, festigen. Die Entwicklung unterstreicht den zunehmenden Fokus auf digitale Souveränität und die Nachfrage nach in Europa ansässigen Technologielösungen. Die Finanzierungsrunde wurde von Pace Capital angeführt, unter Beteiligung von Nauta Capital, InReach Ventures und Antler. NetBird, 2021 von Misha Bragin und Maycon Santos gegründet, bietet eine Zero-Trust-Netzwerksicherheitsplattform an. Sie kombiniert ein WireGuard-basiertes Overlay-Netzwerk mit Zero Trust Network Access, um eine einheitliche Open-Source-Lösung für sichere Konnektivität bereitzustellen und komplexe VPN-Konfigurationen überflüssig zu machen. Der Ansatz von NetBird konzentriert sich auf Einfachheit und beruht auf organischer Akzeptanz innerhalb der Tech-Community, wodurch sich das Unternehmen als Herausforderer für traditionelle VPN-Anbieter positioniert. Ihr softwaredefiniertes Netzwerk (SDN) eliminiert die Komplexität der Verwaltung von VPN-Gateways und Firewall-Konfigurationen. Dies wirkt sich auf Netzwerktechniker, DevOps-Teams und Sicherheitsexperten aus, die nach rationalisierteren und sichereren Lösungen suchen. Die neue Finanzierung wird es NetBird ermöglichen, seine Plattform zu skalieren und seine Engineering- und Produktteams zu erweitern. Das Unternehmen zielt aktiv auf Kunden ab, die von traditionellen SSL-VPN-Lösungen, wie z. B. von Sophos, SonicWall und Fortinet, migrieren. Das Unternehmen unterstreicht sein Engagement für die europäische digitale Souveränität, indem es eine in Europa entwickelte Sicherheitsinfrastruktur anbietet.

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Veröffentlichung: EU-Startups
Veröffentlicht: 13. Januar 2026 um 05:23 UTC
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