Von London ansässiges KI-Startup Polaron sammelt 6,7 Millionen Euro für den Aufbau der „Intelligenzschicht für Materialwissenschaften“

3. Februar 2026 um 08:00 UTC
EU-Startups
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Von London ansässiges KI-Startup Polaron sammelt 6,7 Millionen Euro für den Aufbau der „Intelligenzschicht für Materialwissenschaften“

Das in London ansässige Unternehmen Polaron hat eine Finanzierung in Höhe von 6,7 Millionen Euro erhalten, um seine KI-gesteuerte Materialwissenschaftsplattform weiterzuentwickeln. Diese Investition soll das Ingenieurteam des Unternehmens stärken, die Einführung seiner generativen Designtools beschleunigen und die wachsende Kundennachfrage in Sektoren wie Automobil und Energie bedienen. Die Finanzierungsrunde, angeführt von Racine2 unter Beteiligung von Speedinvest und anderen, unterstreicht das starke Vertrauen der Investoren in das Potenzial der KI, die Materialindustrie zu revolutionieren und die europäischen industriellen Fähigkeiten zu verbessern. Polarons Technologie integriert generative KI mit fundiertem Fachwissen in der Materialwissenschaft und konzentriert sich auf die grundlegenden Beziehungen zwischen Materialverarbeitung, interner Struktur und realer Leistung. Durch das Training von KI-Modellen mit Mikroskopiebildern und gemessenen Eigenschaften automatisiert die Plattform die Materialcharakterisierung und reduziert die Analysezeit von Tagen auf Minuten. Diese Fähigkeit ermöglicht die schnelle Identifizierung komplexer mikrostruktureller Merkmale und dreidimensionaler Rekonstruktionen, wodurch Einblicke gewonnen werden, die zuvor mit manuellen Methoden nicht erreichbar waren. Diese Innovation wirkt sich direkt auf Ingenieure im globalen Fertigungssektor aus, insbesondere im Bereich der Elektrofahrzeuge, wo Polarons Technologie bereits zu Verbesserungen der Energiedichte von Batterieelektroden beigetragen hat. Indem Polaron die Lücke zwischen Entdeckungen im Labor und industrieller Herstellbarkeit schließt, ist das Unternehmen bereit, die Entwicklung fortschrittlicher Materialien in verschiedenen Branchen zu beschleunigen und die europäische digitale Souveränität in kritischen Fertigungs- und Technologiesektoren zu fördern.

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Veröffentlichung: EU-Startups
Veröffentlicht: 3. Februar 2026 um 08:00 UTC
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