Bonjour Visio: Frankreich macht digitale Souveränität zur Politik

28. Januar 2026 um 12:35 UTC
The Next Web
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Bonjour Visio: Frankreich macht digitale Souveränität zur Politik

Frankreich treibt seine digitale Souveränität aktiv voran, indem es für Beamte eine Umstellung von US-Videokonferenzplattformen vorschreibt. Bis 2027 werden alle öffentlichen Bediensteten von Diensten wie Microsoft Teams, Zoom und Google Meet auf eine heimische Lösung namens Visio umsteigen. Diese Politik markiert einen bedeutenden Schritt von theoretischen Diskussionen zur praktischen Umsetzung des europäischen Ehrgeizes, mehr Kontrolle über seine digitale Infrastruktur zu erlangen. Die Initiative zielt speziell auf das Auslaufen von Lizenzen für bestehende US-Software ab und ersetzt diese durch eine einzige, in Frankreich entwickelte Alternative. Dieser Schritt unterstreicht einen breiteren europäischen Trend zur Förderung heimischer technologischer Fähigkeiten und zur Verringerung der Abhängigkeit von ausländischen Anbietern für kritische digitale Dienste. Die Entscheidung Frankreichs, der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas, signalisiert einen potenziellen Paradigmenwechsel in der Beschaffung und Nutzung digitaler Werkzeuge durch Regierungen. Diese Politik wirkt sich direkt auf die öffentliche Verwaltung aus und setzt einen Präzedenzfall für andere europäische Nationen, die ähnliche Strategien zur Stärkung ihrer digitalen Autonomie erwägen. Durch die Priorisierung einer heimischen Lösung strebt Frankreich danach, die Datensicherheit zu verbessern, Innovationen innerhalb seiner Grenzen zu fördern und potenzielle wirtschaftliche Abflüsse im Zusammenhang mit der Lizenzierung ausländischer Software zu reduzieren. Die Auswirkungen erstrecken sich auf die breitere europäische Technologielandschaft und fördern die Entwicklung und Einführung heimischer Alternativen.

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Veröffentlichung: The Next Web
Veröffentlicht: 28. Januar 2026 um 12:35 UTC
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