Dänisches DefenseTech-Startup Shotling zielt auf FPV-Drohnen ab, da es 700.000 € für Drehflint sammelt

2. Februar 2026 um 16:20 UTC
EU-Startups
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Dänisches DefenseTech-Startup Shotling zielt auf FPV-Drohnen ab, da es 700.000 € für Drehflint sammelt

Die europäischen Technologieinvestitionen steigen weiter stark in den Sektoren Verteidigung und autonome Systeme, mit einem besonderen Fokus auf die Abwehr unbemannter Luftbedrohungen. Shotling, ein dänisches DefenseTech-Startup, sicherte sich kürzlich 700.000 € in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde zur Entwicklung seines kinetischen Kurzstrecken-Abwehrsystems gegen unbemannte Luftfahrzeuge (UAS). Diese Finanzierungsrunde, angeführt vom Myriad Defense Fund mit Co-Investitionen vom IPO CLUB und einem Darlehen des Export- und Investitionsfonds Dänemarks, unterstreicht das wachsende Vertrauen der Investoren in Lösungen zur Bewältigung der eskalierenden Drohnenbedrohung. Die innovative Lösung von Shotling ist ein elektrisch angetriebenes Schrotflintensystem im Revolverstil mit einem einzigartigen linklosen Magazin mit hoher Kapazität. Dieser Effektor ist darauf ausgelegt, FPV-Drohnen und Loitern-Munition effektiv zu bekämpfen, indem er eine hohe Fragmentmenge einsetzt und so die Trefferwahrscheinlichkeit maximiert. Das System verfügt über eine kurze Sicherheitsreichweite, die seinen Einsatz in Nahkampfszenarien ermöglicht und verteilte Drohnenabwehrfähigkeiten unterstützt. Seine Kosteneffizienz mit einem Kosten-Nutzen-Verhältnis von besser als 1:10 gegen preiswerte Drohnen und seine schnelle Schussrate von bis zu 3.000 U/min mit Standard-12-Gauge-Munition machen es zu einem überzeugenden Verteidigungswerkzeug. Diese Investition in Shotling steht im Einklang mit einem breiteren Trend erheblicher Kapitalallokation in Europa für Verteidigungs-, unbemannte Systeme und angrenzende autonome Technologien im Jahr 2025. Zu den weiteren europäischen Unternehmen, die zu diesem Anstieg beitragen, gehören Monopulse (1,12 Mio. € für taktische UAVs), Orbotix (6,5 Mio. € für KI-gestützte autonome Verteidigung), Rift (4,6 Mio. € für ein Luftaufklärungsnetzwerk) und Fuvex (1,7 Mio. € für Langstrecken-Autonomdrohnen). Zusammengefasst heben diese Finanzierungsrunden den strategischen europäischen Vorstoß zur Stärkung der digitalen Souveränität und technologischen Unabhängigkeit in kritischen Verteidigungssektoren hervor.

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Veröffentlichung: EU-Startups
Veröffentlicht: 2. Februar 2026 um 16:20 UTC
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