Ofcom untersucht Meta wegen WhatsApp-Informationen, zu deren Bereitstellung es gesetzlich verpflichtet war

23. Januar 2026 um 22:45 UTC
The Register
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Ofcom untersucht Meta wegen WhatsApp-Informationen, zu deren Bereitstellung es gesetzlich verpflichtet war

Ofcom leitet Untersuchung gegen Metas WhatsApp-Datenaustausch-Konformität ein** Die britische Regulierungsbehörde für Kommunikation, Ofcom, hat eine formelle Untersuchung gegen Meta Platforms wegen der Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen zur Weitergabe von Informationen bezüglich seines WhatsApp-Messengerdienstes eingeleitet. Diese Untersuchung konzentriert sich auf die Einhaltung von Vorschriften durch Meta, die die Bereitstellung spezifischer Daten an die Behörde vorschreiben, um die Aufsicht über große digitale Akteure und deren Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen zu verbessern. Die Untersuchung unterstreicht die zunehmende Überprüfung der Praktiken großer Technologieunternehmen im Umgang mit Daten und ihrer Zusammenarbeit mit nationalen Regulierungsbehörden. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Verpflichtung von Meta nach britischem Recht, Ofcom angeforderte Informationen über die Abläufe von WhatsApp zur Verfügung zu stellen. Obwohl spezifische Details zu den gesuchten Informationen nicht öffentlich bekannt gegeben werden, signalisiert die Untersuchung eine potenzielle Herausforderung in Metas Prozessen zur Offenlegung von Daten oder seiner Auslegung dieser rechtlichen Auflagen. Diese Maßnahme von Ofcom steht im Einklang mit breiteren europäischen Trends, bei denen Aufsichtsbehörden von digitalen Plattformen mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht fordern. Die Auswirkungen dieser Untersuchung sind erheblich, insbesondere für Meta und seine riesige Nutzerbasis auf WhatsApp. Eine Feststellung der Nichteinhaltung kann zu erheblichen Strafen führen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in Metas Engagement für die regulatorische Zusammenarbeit weiter untergraben. Darüber hinaus schafft dieser Fall einen Präzedenzfall dafür, wie andere digitale Plattformen, die im Vereinigten Königreich und potenziell in der gesamten Europäischen Union tätig sind, mit Regulierungsbehörden zusammenarbeiten müssen, und betont die sich entwickelnde Landschaft der digitalen Governance und den Drang nach mehr Rechenschaftspflicht im Technologiesektor. Das Ergebnis könnte zukünftige Vereinbarungen zum Datenaustausch und regulatorische Durchsetzungsmaßnahmen in der digitalen Wirtschaft beeinflussen.

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Veröffentlichung: The Register
Veröffentlicht: 23. Januar 2026 um 22:45 UTC
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