Nachrichten - Für Verbraucher
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Abschied vom Bargeld? Der digitale Euro kommt bald nach Frankreich, und er ist nicht einstimmig beliebt
Der digitale Euro soll in Frankreich eingeführt werden, was eine Debatte unter den Banken auslöst. Diese neue digitale Währung zielt darauf ab, tägliche Transaktionen und europäische Finanzsysteme zu transformieren.

Cabify und Uber haben ein ernstes Problem in Barcelona: Das neue "Taxi-Gesetz" von Katalonien zielt darauf ab, VTCs auszuschließen
Kataloniens neues Taxigesetz zielt auf Ride-Sharing-VTCs wie Uber und Cabify ab und könnte sie aus Barcelona verbannen. Die Regionalregierung treibt die Verordnung, die von wichtigen Parteien unterstützt wird, zur Stärkung der traditionellen Taxis voran.

Recht auf Breitband: Gefangen in Elon Musks Sicherungsnetz
Starlink von Elon Musk schließt eine Lücke im deutschen Recht auf Internetzugang, wo nur wenige schnellere Verbindungen erhalten können. Der Satellitendienst wird zu einer entscheidenden Rückfallebene für unterversorgte Haushalte, die mit langsamer, unzuverlässiger Infrastruktur zu kämpfen haben.

KI-Update kompakt: AI Act, Groundsource, NemoClaw, Perplexity Computer
EU-Gesetzgeber treiben den AI Act voran und zielen auf Risiken bei der KI-Entwicklung und -Bereitstellung ab. Perplexity AI kündigt einen neuen Desktop-Computer an und verlagert den Fokus von reiner Suche hin zu integrierten KI-Erlebnissen.

Zivilgesellschaft fordert ehrgeizigen Digital Fairness Act am Weltverbrauchertag
Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern ein starkes Digital Fairness Act, das manipulative Online-Modelle und schädliche Praktiken ins Visier nimmt. Dieser Aufruf verstärkt bestehende Empfehlungen für einen rechtsbasierten Ansatz zur digitalen Fairness.

Omnibus KI-Gesetz: Fristverlängerung und Deepfake-Verbot
EU-Gesetzgeber verschieben Verbote für KI mit hohem Risiko und fügen ein wichtiges Verbot von Deepfakes hinzu. Diese Verschiebung wirkt sich auf die Zeitpläne für den KI-Einsatz und die Vorschriften zur Inhaltsintegrität im gesamten Block aus.

Wenn die Kontroverse darin besteht, dass KI Werke in ihrem Training stiehlt, hat die Europäische Union die Lösung: dass sie diese lizenzieren
Die EU schlägt eine Lizenzierung urheberrechtlich geschützter Werke für das KI-Training vor, um "entliehene" Inhalte zu adressieren. KI-Unternehmen müssen Schöpfer bezahlen und von unbefugter Nutzung zu regulierter Datenbeschaffung übergehen.

Rechenzentren gehen die "Steckdosen" in Mitteleuropa aus, also wandern sie nach Norden und Süden
Der Anstieg der KI belastet europäische Stromnetze und zwingt Rechenzentren aus wichtigen Knotenpunkten wie Frankfurt und London nach Norden und Süden. Über 80 % der Stromversorgung Dublins gehen nun an Rechenzentren, was zu einem de-facto-Moratorium bis 2028 führt.

GrapheneOS & Co.: Mit Custom-ROMs mehr Datenschutz für Android | c’t uplink
Android-Nutzer können die Privatsphäre jetzt mit Custom ROMs wie GrapheneOS verbessern. Experten erläutern die Verbesserungen mit und ohne diese spezialisierten Betriebssysteme in c't uplink.

Blauer Haken: Elon Musks Plattform X reagiert auf EU-Strafandrohung
X, vormals Twitter, reicht erste Vorschläge zur Einhaltung des Digital Services Act bei der EU ein. Die Plattform zielt darauf ab, Verstöße vor möglichen EU-Strafen zu beheben.

« Ein historischer Wendepunkt » : Revolut wird zu einer echten Bank, hier ist, was sich ändert
Fintech Revolut sichert sich eine vollständige Banklizenz in Europa, die es dem Unternehmen ermöglicht, traditionelle Bankdienstleistungen anzubieten. Dieser bedeutende Schritt erweitert seine Reichweite und festigt seine Position gegenüber etablierten Finanzinstituten.

Staatsrat bestätigt Criteo-Geldstrafe von 40 Mio. € wegen DSGVO-Verstoß
Frankreichs Oberster Gerichtshof bestätigt GDPR-Bußgeld von 40 Mio. € gegen den Adtech-Giganten Criteo....

Gemeinsamer Aufruf zu einem ehrgeizigen Digital Fairness Act zum besseren Schutz von Menschen online
Verbrauchergruppen fordern ein ehrgeiziges Digital Fairness Act zum Schutz aller Nutzer online vor schädlichen Praktiken. Dieses Gesetz wird das EU-Verbraucherrecht aktualisieren und die Rechtssicherheit sowie den fairen Wettbewerb auf digitalen Märkten stärken.

Weniger Regeln, mehr Innovation? Die Fehlkalkulation des neuen Brüssel
EU riskiert, Grundrechte für KI-Innovationen zu opfern. Eine neue Analyse warnt, dass Brüssels Bestreben, "besser zu regulieren", den Schutz abschwächen könnte und Europa in einen missverstandenen Wettbewerbskampf drängt.

Privacy-Verteidiger gewinnen Felipe Rodriquez Awards
Datenschützer BOOS und Bert Hubert erhalten Auszeichnungen für ihren Einsatz für den Schutz der Privatsphäre von Kindern und die niederländische digitale Souveränität. Huberts Vorschlag "Cloud Kootwijk" fordert eine staatlich geführte Cloud, um die Abhängigkeit von Big Tech zu verringern.

Rat und Parlament einig: Verbot für sexualisierte Deepfakes rückt näher
EU-Gesetzgeber einigen sich auf ein Verbot nicht einvernehmlicher Deepfakes und nehmen das Verbot in den AI Act auf. Dieser Schritt bekämpft KI-generierte nicht einvernehmliche Nacktbilder durch legislative Maßnahmen.

heise-Angebot: Digitale Souveränität in der Praxis – Cloud, KI und Security krisensicher machen
heise online aus Deutschland beleuchtet Strategien zur digitalen Souveränität für Cloud, KI und Sicherheit. Der Schritt zielt darauf ab, vor geopolitischen Risiken durch die Abhängigkeit von Tech-Giganten zu schützen.

EU-Vorschrift für Cybersicherheit zwingt Embedded-Systems-Branche zu Änderungen
Das Cyber Resilience Act der EU erzwingt Änderungen an eingebetteten Systemen wie Industriecomputern und medizinischen Geräten. Unternehmen müssen nun proaktiv Cybersicherheitsrisiken für ihre Produkte angehen.

EU-Kommission höhlt Datenschutz der digitalen Brieftasche aus
EU-Kommission schwächt Datenschutz für digitale Geldbörsen durch Verwässerung des „Need-to-know“-Prinzips. Diese Entscheidung untergräbt eine Kernstärke der bevorstehenden EUDI Wallet für offizielle Dokumente.

Offene Formate gewinnen: EU-Kommission reagiert auf LibreOffice-Kritik
Die EU-Kommission setzt auf offene Formate und veröffentlicht die Feedback-Vorlagen für die CRA als ODS-Dateien nach Kritik von LibreOffice. Dieser Schritt fördert eine breitere Beteiligung an der Entwicklung digitaler Politiken.
