Nachrichten - Für Verbraucher
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Ein großer Wandel kommt für ChatGPT in Frankreich: Was die EU ankündigen wird, hat wichtige Auswirkungen darauf, wie KI verwaltet wird
ChatGPT wird im August unter das Digital Services Act der EU fallen. Diese Einstufung wird den Benutzerschutz und die Transparenz für KI-Dienste in der gesamten Europäischen Union verbessern.

Digital Services Act: EU will offenbar ChatGPT und Roblox strenger kontrollieren
EU erwägt strengere Aufsicht für ChatGPT und Roblox und stuft sie als Very Large Online Platforms (VLOPs) ein. Beide Dienste überschreiten mit über 45 Millionen monatlichen Nutzern die Schwelle innerhalb der Union und lösen damit die verschärften Vorschriften des Digital Services Act (DSA) aus.

Angesteckt, zu teuer: Wie das öffentliche Laden von E-Autos für Verbraucher funktionieren kann
BEUC fordert die Europäische Kommission auf, regulatorische Lücken in der AFIR bezüglich des Ladens von Elektrofahrzeugen zu schließen. Trotz EU-Vorgaben behindern intransparente Preis- und Zahlungsprobleme das Vertrauen der Verbraucher und die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in ganz Europa.

RICHTLINIENNOMIZ: Fahrplan zur Einbettung benutzerfreundlicher Bestimmungen in AFIR zu öffentlichen E-Ladepreisen und -Daten
BEUC und T&E fordern Überprüfung der AFIR zur Gewährleistung transparenter Preise für Elektrofahrzeuge in ganz Europa. Eine Studie zielt darauf ab, die Preisvergleichbarkeit und Transparenz aller Ladekosten vor und nach den Sitzungen zu verbessern.

1.741 „informierte“ Einverständniserklärungen mit einem Klick?! DSGVO-Beschwerde gegen dict.cc eingereicht
noyb reicht eine DSGVO-Beschwerde gegen dict. cc wegen angeblich eingeholter uninformierter Einwilligung für 1....

Neue Befugnisse: Bundesnetzagentur übernimmt KI-Aufsicht in Deutschland
Deutschland übernimmt die KI-Aufsicht über den kommenden EU AI Act. Die Bundesnetzagentur ist nun für Marktüberwachung und Beschwerden unter dem neuen Gesetz zuständig.

EU schreibt Elektroauto-Ladestationen alle 60 km vor: Was ändert sich noch auf den Straßen?
Die EU schreibt Ladestationen alle 60 km auf Hauptverkehrsstraßen vor, zusätzlich zu Wasserstofftankstellen. Neue Regeln der Europäischen Union definieren die Platzierung der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge und Wasserstoff auf dem gesamten Kontinent neu.

Der neue Sieg der Europäischen Union: dass Ihnen ein Gerät auch außerhalb der Garantie repariert wird, tritt am 31. Juli in Kraft
Die neue EU-Richtlinie zum „Recht auf Reparatur“ tritt am 31. Juli in Kraft und schreibt Reparaturen von Geräten auch außerhalb der Garantie vor....

EU-Rekordstrafen: Wie stark belasten Bußgelder die US-Techriesen?
Die EU-Geldstrafen gemäß dem Digital Markets Act (DMA) sind absolut gesehen erheblich, aber angesichts der finanziellen Stärke der US-amerikanischen Tech-Giganten minimal. Googles Strafe von 890 Millionen Euro entspricht nur 0,25 % seines Umsatzes und 0,76 % seines Gewinns.

Europa will ohne Visa oder Mastercard bezahlen und Lidl hat gerade einen entscheidenden Schritt getan, um dies zu erreichen: mit Wero
Lidl Deutschland akzeptiert jetzt Wero, eine EU-Bankeninitiative, die darauf abzielt, die Abhängigkeit von Visa und Mastercard zu verringern. Diese Integration ermöglicht es Kunden, in Echtzeit direkt von ihren Bankkonten aus zu bezahlen.

Joule läuft, die Compliance nicht: Was SAP-Kunden jetzt tun müssen
SAP-Kunden müssen verbleibende KI-Compliance-Verpflichtungen erfüllen, auch wenn der Digital Omnibus einige Pflichten verlagert. Sofortige Maßnahmen sind erforderlich, um die Einhaltung spezifischer KI-Anforderungen zu gewährleisten, die die Joule-Plattform von SAP betreffen.

Wochenrückblick
Die Woche im digitalen Europa: Rekordbußen, TikToks Abrechnung und Europas Souveränitätswette
Brüssel verhängte seine bisher beiden größten Bußgelder gegen Plattformen, eröffnete ein neues Verfahren wegen Kindersicherheit gegen TikTok und musste zusehen, wie seine eigenen Interoperabilitätsregeln mit verschlüsselten Nachrichten in Konflikt gerieten. Darunter verbirgt sich eine ruhigere Geschichte: Europäische Regierungen und Investoren setzen echtes Geld darauf, die Abhängigkeit von US-Technologie zu verringern.

EU-Kommission: TikTok soll Teenager-Konten strenger abschirmen
Die EU-Kommission stellt fest, dass TikTok gegen den Digital Services Act verstößt, indem es Teenager-Konten Fremden aussetzt. Brüssel erklärt, dass die Plattform keine ausreichenden Datenschutzvorkehrungen für Minderjährige bietet und potenziell den öffentlichen Zugriff auf Inhalte ermöglicht.

Der Schutz von Minderjährigen durch TikTok sollte nicht optional sein, warnt die EU
EU-Regulierungsbehörden prüfen die Kindersicherheit von TikTok und berufen sich auf Erkenntnisse des Digital Services Act. Die Europäische Kommission fordert, dass TikTok standardmäßig private Konten für Minderjährige einrichtet, um die Sichtbarkeit von Inhalten und Empfehlungen einzuschränken.

WhatsApp-Chats mit anderen Messengern: Threema listet Gründe für Ablehnung auf
WhatsApp und Threema warnen, dass der „Chatkontrolle“-Vorschlag der EU das Ende der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bedroht. Beide Plattformen lehnen eine vorgeschriebene Interoperabilität ab und führen neben Datenschutzbedenken weitere Gründe an.

Google-Verstöße gegen DMA: EU verhängt insgesamt 890 Millionen Euro Strafe
EU-Regulierungsbehörden verhängen eine Geldbuße von 890 Millionen Euro gegen Google wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act. Brüssel stellte fest, dass der Tech-Gigant die DMA-Regeln bezüglich der Suchmaschinenrangfolge und Werbepraktiken verletzt hat.

Metas süchtig machendes Design
Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass die Designs von Instagram und Facebook von Meta süchtig machen und möglicherweise gegen den Digital Services Act verstoßen. Meta muss seine süchtig machenden Designelemente und Empfehlungsalgorithmen ändern und sieht sich bei Nichteinhaltung einer möglichen Geldstrafe von 6 % seines weltweiten Umsatzes gegenüber.

Man sagte uns, Frankreich sei bei KI abgehängt: Diese XXL-Vereinbarung zwischen Mistral und Microsoft beweist das Gegenteil
Microsoft sichert sich einen milliardenschweren Deal mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral AI für die Nutzung europäischer Infrastruktur. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die europäischen KI-Fähigkeiten im globalen Wettbewerb zu stärken.

EU greift mit dem DSA durch: Rekordstrafe gegen AliExpress verhängt
EU-Regulierungsbehörden verhängen gegen AliExpress eine Rekordstrafe wegen schwerer Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA). Die Europäische Kommission verhängte die Strafe wegen der Nichteinhaltung der Regeln für digitale Dienste durch den Online-Marktplatz.

Rekordstrafe von 550 Millionen Euro gegen AliExpress
Die Europäische Kommission verhängte gegen AliExpress eine Geldstrafe von 550 Millionen Euro, da das Unternehmen nicht ausreichend gegen den Verkauf illegaler und gefälschter Waren vorgegangen ist. Diese Strafe unterstreicht die Verantwortung der Plattform, EU-Verbraucher vor gefährlichen und nicht konformen Produkten zu schützen.
