Nachrichten - Für Behörden
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

EDIC Digital Commons startet Projekte
Europäischer Konsortium für Digitale Infrastruktur startet Projekte für offene digitale Infrastruktur. Eine „100-Tage-Herausforderung“ und ein Pilot für einen European Sovereign Tech Fund gehören zu den Initiativen.

Anhörung in Sachsen: Noch viele Baustellen bei Polizeirechtsnovelle
Experten warnen, dass eine neue Änderung des deutschen Polizeigesetzes mit dem EU-KI-Gesetz kollidieren könnte. Juristen stellten potenzielle Konflikte mit der KI-Verordnung fest, und ein Vertreter einer Polizeigewerkschaft äußerte Bedenken hinsichtlich der diskriminierenden Nutzung von Software.

Sorge um Schlupfloch: Werden manche Produkte von den KI-Regeln ausgenommen?
Das EU-Parlament hat seine Position zum KI-Gesetz finalisiert, einschließlich eines Verbots der Ausbeutung von Deepfakes. Allerdings wächst die Kritik an vorgeschlagenen Ausnahmen für KI in Medizinprodukten, Smartwatches und Spielzeug von wichtigen Vorschriften....

Verengter Geltungsbereich des KI-Gesetzes birgt Fragmentierungsrisiken und lässt erhebliche Verbraucherrisiken unberücksichtigt
BEUC warnt, dass der KI-Gesetzentwurf der EU zu Fragmentierung riskiert und wesentliche Verbraucherrisiken durch die Verengung seines Anwendungsbereichs unberücksichtigt lässt. Der Vorschlag der MdEP, viele KI-integrierte Produkte von der Hochrisikoklassifizierung auszuschließen, schwächt den Schutz.

Die Kommission stellt vorläufig fest, dass Pornhub, Stripchat, XNXX und XVideos gegen den Digital Services Act verstoßen haben, da sie Minderjährigen den Zugang zu ihren Diensten gestatten
Die Europäische Kommission hat Pornhub, Stripchat, XNXX und XVideos vorläufig im Hinblick auf Verstöße gegen den Digital Services Act wegen Nichteinhaltung des Schutzes von Minderjährigen beanstandet. Die Plattformen müssen nun auf die Feststellungen der Kommission hinsichtlich der Exposition von Minderjährigen gegenüber Pornografie reagieren.

Kommission untersucht Snapchats Einhaltung der Kinderschutzregeln gemäß dem Digital Services Act
Die Europäische Kommission untersucht Snapchat gemäß dem Digital Services Act wegen Bedenken hinsichtlich des Jugendschutzes. Die Untersuchung konzentriert sich auf die potenzielle Gefährdung von Minderjährigen durch Grooming, illegale Waren und altersbeschränkte Produkte.

NDS Cloud: Bericht Open Dialoog
Die niederländische Regierung führte offene Dialoge mit 69 Technologieunternehmen über souveräne Cloud-Dienste. Ziel war es, Markteinblicke zur Definition und Erreichung einer souveränen Cloud für den öffentlichen Sektor zu gewinnen.

Chips, die entwickelt wurden, um Deepfakes zu identifizieren
Forscher der ETH Zürich stellen Chip-Technologie zur Überprüfung der Authentizität von Sensordaten vor und bekämpfen KI-generierte Deepfakes. Diese Innovation zielt darauf ab, demokratische Prozesse und öffentliches Vertrauen vor manipulierten Medien zu schützen.

AP veröffentlicht Praxisleitfaden „Gesundheitsdaten in der Cloud“
Die niederländische Datenschutzbehörde veröffentlicht Leitfaden für Cloud-Anbieter von Gesundheitsdaten. Der praktische Leitfaden zielt darauf ab, die sorgfältige Berücksichtigung von Risiken zu gewährleisten, wenn Organisationen Cloud-Lösungen für sensible Gesundheitsinformationen nutzen.

Politische Online-Werbung: Bundestag soll Schutz der Pressefreiheit sicherstellen
Deutschland setzt EU-Regeln für politische Online-Werbung um und löst eine Debatte über die Pressefreiheit aus. Experten warnen, dass breite Definitionen die Medien zum Schweigen bringen könnten, und einige fordern die Abschaffung der Vorschriften.

Praxiserfahrungen mit dem ethischen Instrument DEDA
Drohnen inspizieren niederländische Deiche mit dem ethischen Datentool DEDA, was Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Transparenz aufwirft. Wetterskip Fryslân testet KI zur ethischen Verwaltung von Drohnendaten.

Erneuertes ITGC-Rahmenwerk für praktische Einblicke in die IT-Verwaltung
Die niederländische Rechnungsprüfungsbehörde Rijk startet einen aktualisierten Rahmen für IT-Allgemeine Kontrollen für Einblicke in das IT-Management. Der neue Rahmen priorisiert das Risikomanagement, stimmt mit dem BIO2-Standard überein und stärkt die Sicherheitsmaßnahmen.

EDRi-gram, 18. März 2026
EU-Abgeordnete stellen die verpflichtende Durchsuchung privater Nachrichten auf illegale Inhalte in Frage. Gruppen, die sich für digitale Rechte einsetzen, warnen, dass dieser Vorschlag die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Online-Privatsphäre von Millionen bedroht.

CEF-Digital Info-Veranstaltung: 2026 Aufrufe
Die EU startet 2026 Ausschreibungen für intelligente Kabelsysteme und digitale Gateways im Rahmen ihres Connecting Europe Facility. Diese Initiativen beschleunigen den Ausbau der digitalen Infrastruktur auf dem gesamten Kontinent.

Fünf Lektionen aus drei Jahren Risikobewertungen im Rahmen des Digital Services Act
Die DSA-Risikobewertungen liefern laut einer Analyse des ECNL keine Transparenz oder Rechenschaftspflicht für Big Tech. Drei Jahre dieser Berichte zeigen erhebliche Lücken und stellen ihre Nützlichkeit für Millionen von Nutzern in Frage.

DSA vs. Realität: Sind Kinder online sicherer?
EU-Gesetzgeber befragten Big-Tech-Unternehmen zur Kindersicherheit nach dem Digital Services Act (DSA), doch YouTube, TikTok und Meta entzogen sich der Prüfung. Experten forderten eine stärkere Durchsetzung, um junge Nutzer online zu schützen.

Der Digitale Omnibus: Ein Schritt vom Abgrund zurück, aber die Risiken bleiben
Der "Digitale Omnibus" des EU-Rates lässt wichtige DSGVO-/ePrivacy-Bedrohungen fallen, aber Risiken bleiben bestehen. Ungelöste KI-, Endgeräte-Regeln und Bestimmungen zur KI-Entwicklung könnten Schutzmaßnahmen immer noch verwässern.

Ausrüstung für intelligente europäische Kabelsysteme - Werke
Die EU startet eine Ausschreibung zur Modernisierung von Unterseekabeln mit intelligenten Funktionen für die Überwachung kritischer Infrastrukturen. Projekte zielen darauf ab, Anwendungen zu ermöglichen, die Stromkabel und Pipelines verfolgen und so die digitale Widerstandsfähigkeit verbessern.

Nutzer sitzen weiterhin im Schlamassel fest: Eine Analyse von Metas Änderungen am Consent-for-Ads-Mechanismus im Jahr 2026 im Hinblick auf das EU-Recht
Die Verbraucherorganisation BEUC argumentiert, dass die neuesten Änderungen von Meta bezüglich der Zustimmung zu Anzeigen immer noch gegen EU-Digitaleingesetze verstoßen. Das Digital Markets Act und die DSGVO werden angeführt, und es wird zu empfindlichen Strafen gegen Meta aufgerufen.

Metas neuestes „Consent-for-Ads“-Modell laut Analyse von Verbrauchergruppen immer noch rechtswidrig
Verbrauchergruppen finden, dass Metas neuestes Anzeigenmodell immer noch gegen EU-Recht verstößt. Das Modell bietet keine echten Zustimmungsmöglichkeiten für personalisierte Anzeigen und verstößt potenziell gegen DMA- und DSGVO-Regeln.
