Aus für SharePoint und OneDrive: Microsoft zwingt Nutzer in teure Suites

4. Februar 2026 um 10:37 UTC
Heise Online
Original: DE
Aus für SharePoint und OneDrive: Microsoft zwingt Nutzer in teure Suites

Microsofts Entscheidung, eigenständige Lizenzen für SharePoint und OneDrive einzustellen, stellt eine bedeutende Verlagerung in seiner Cloud-Lizenzierungsstrategie dar und zwingt Unternehmen, bis 2029 auf umfassendere Microsoft 365 (M365) Suiten umzusteigen. Dieser Schritt wird voraussichtlich die digitale Infrastrukturlandschaft für viele europäische Unternehmen neu gestalten und ihre Softwarebeschaffung und Budgetzuweisung beeinflussen. Der Übergang zielt darauf ab, Angebote zu konsolidieren, wirft aber Bedenken hinsichtlich erhöhter Kosten und reduzierter Flexibilität für Organisationen auf, die auf spezifische, eigenständige Funktionalitäten angewiesen sind. Im Kern der Änderung steht die schrittweise Einstellung der Verfügbarkeit einzelner Lizenzen für diese weit verbreiteten Produktivitäts- und Kollaborationstools. Obwohl spezifische Finanzdaten für die Suite-Upgrades nicht detailliert sind, liegt die Implikation in einer Verlagerung hin zu gebündelten Abonnements, was potenziell zu höheren Gesamtausgaben für viele Kunden führen könnte. Diese strategische Wende von Microsoft beeinflusst, wie Unternehmen auf essentielle Cloud-basierte Dienste zugreifen und diese bezahlen, die den täglichen Betrieb und das Datenmanagement untermauern. Diese Politikänderung wirkt sich direkt auf Softwareunternehmen, digitale Plattformen und Unternehmen aus, die stark vom Microsoft-Ökosystem abhängig sind, insbesondere auf diejenigen, die historisch hin zu granularer Lizenzierung gegriffen haben, um Kosten oder spezifische Funktionsanforderungen zu verwalten. Die breitere Auswirkung ist ein Vorstoß in Richtung Abonnementmodelle, die möglicherweise mehr Funktionen als benötigt bieten, was potenziell den Wettbewerb und die Einführung alternativer, kostengünstigerer Lösungen einschränkt. Diese Entwicklung unterstreicht den wachsenden Trend gebündelter digitaler Dienste und dessen Auswirkungen auf Endverbraucher im europäischen Markt.

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Veröffentlichung: Heise Online
Veröffentlicht: 4. Februar 2026 um 10:37 UTC
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