Die Europäische Kommission sagt mit den Digitalen Omnibussen das eine, tut aber das andere

6. Februar 2026 um 13:59 UTC
Bits of Freedom
Original: NL
Die Europäische Kommission sagt mit den Digitalen Omnibussen das eine, tut aber das andere

Vorschläge der Europäischen Kommission zum "Digital Omnibus" lösen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes aus** Die jüngsten Vorschläge der Europäischen Kommission zum "Digital Omnibus", die im November vorgestellt wurden, lösen bei Befürwortern digitaler Rechte erhebliche Bedenken aus. Diese Vorschläge, die darauf abzielen, die digitale Gesetzgebung zu aktualisieren, werden von einigen als potenzielle Untergrabung wichtiger Datenschutzrechte angesehen, insbesondere im Hinblick auf pseudonymisierte Daten und besondere Kategorien personenbezogener Daten. Die Auswirkungen auf die Privatsphäre des Einzelnen und die Zukunft einer robusten Datenverwaltung innerhalb der EU sind beträchtlich und führen zu Forderungen nach einer gründlichen Neubewertung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Ein zentraler Streitpunkt ist der Vorschlag, pseudonymisierte Daten gemäß der DSGVO nicht mehr als personenbezogene Daten zu klassifizieren. Dies würde den Schutz von Daten, die zwar von direkten Identifikatoren bereinigt wurden, aber einen Entschlüsselungsschlüssel behalten, der sie wieder mit einer Person verknüpfen kann, effektiv aufheben. Darüber hinaus schlagen die Vorschläge vor, das derzeitige Verbot der Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, wie Gesundheitsdaten oder ethnische Herkunft, bei der Nutzung für die KI-Entwicklung aufzuheben. Dieser Schritt ist angesichts der inhärenten Risiken, die mit solch sensiblen Informationen verbunden sind, und ihres potenziellen Missbrauchs in fortschrittlichen Technologien wie Deepfakes oder diskriminierenden KI-Anwendungen besonders besorgniserregend. Diese vorgeschlagenen Änderungen könnten die Wirksamkeit bestehender Vorschriften wie der DSGVO und des kürzlich verabschiedeten KI-Gesetzes erheblich beeinträchtigen. Durch die Abschwächung des Schutzes pseudonymisierter Daten könnte die Privatsphäre des Einzelnen leichter kompromittiert werden, da die groß angelegte Datenerfassung fortgesetzt wird. Die potenzielle Lockerung der Beschränkungen für die Verarbeitung sensibler Daten zu KI-Zwecken droht neue Möglichkeiten für Diskriminierung und Rechtsverletzungen zu schaffen und das KI-Gesetz möglicherweise zu einem weniger wirksamen Regulierungsinstrument zu machen, noch bevor es vollständig umgesetzt ist.

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Veröffentlichung: Bits of Freedom
Veröffentlicht: 6. Februar 2026 um 13:59 UTC
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