KI-Verordnung: EU-Parlament und Rat einigen sich auf gelockerte Pflichten für die Industrie

7. Mai 2026 um 16:25 UTC
netzpolitik.org
Original: DE
KI-Verordnung: EU-Parlament und Rat einigen sich auf gelockerte Pflichten für die Industrie

EU einigt sich auf gelockerte KI-Regulierungen, Schwerpunkt auf industriellen Anwendungen und Deepfake-Verbot** Nach anfänglichen Verhandlungsabbrüchen haben das Europäische Parlament und der Rat eine vorläufige Einigung über den KI-Act erzielt und wesentliche Anpassungen bei den Anforderungen an die industrielle Compliance vorgenommen. Dieser Kompromiss beinhaltet ein bemerkenswertes Verbot von KI-Anwendungen, die sexualisierte Deepfakes generieren können. Die von der Kommission vermittelte Einigung zielt darauf ab, Innovation mit robusten ethischen Schutzmaßnahmen auszubalancieren, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz von KI-Systemen mit hohem Risiko. Die überarbeitete Verordnung führt eine verschobene Frist für zentrale Verpflichtungen im Zusammenhang mit Hochrisiko-KI ein, wodurch die Compliance-Fristen auf Ende 2027 und 2028 verschoben werden. Ein Schlüsselelement des Kompromisses ist die Beschränkung des Geltungsbereichs des KI-Acts, wo bestehende sektorale Vorschriften bereits vergleichbare Sicherheits- und KI-spezifische Regeln vorsehen, was die Belastung für Branchen mit etablierten Compliance-Rahmenwerken erleichtert. Diese Anpassung zielt darauf ab, die Anwendung des KI-Acts zu optimieren und die technologische Entwicklung zu fördern, ohne grundlegende Sicherheitsstandards zu beeinträchtigen. Eine wesentliche Ergänzung des KI-Acts ist das ausdrückliche Verbot von KI-Tools, die sexualisierte Deepfakes erstellen können, einschließlich solcher, die sexuellen Missbrauch von Kindern oder nicht einvernehmliche intime Bilder darstellen. Diese Maßnahme adressiert die wachsenden Bedenken hinsichtlich digitaler Ausbeutung und zielt darauf ab, Einzelpersonen vor schädlichen KI-generierten Inhalten zu schützen. Das Engagement der EU, solche Anwendungen zu regulieren, unterstreicht ihre Entschlossenheit, ein sichereres digitales Umfeld für ihre Bürger zu schaffen.

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Veröffentlichung: netzpolitik.org
Veröffentlicht: 7. Mai 2026 um 16:25 UTC
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