Rat und Parlament einig: Verbot für sexualisierte Deepfakes rückt näher

12. März 2026 um 12:42 UTC
netzpolitik.org
Original: DE
Rat und Parlament einig: Verbot für sexualisierte Deepfakes rückt näher

Die Europäische Union bewegt sich auf ein Verbot der Erstellung und Verbreitung von nicht einvernehmlichen sexuellen Deepfakes zu. Diese bedeutende Entwicklung, die in der vorgeschlagenen KI-Omnibus-Verordnung verankert ist, zielt darauf ab, den wachsenden Missbrauch von KI-generierten synthetischen Medien zu bekämpfen. Der Schritt stellt einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der digitalen Sicherheit und zur Bekämpfung von Online-Schäden im gesamten Block dar. Die von Rat und Parlament der EU erzielte Einigung konzentriert sich auf das Verbot der unbefugten Erstellung sexualisierter Deepfakes, einer durch fortschrittliche Software ermöglichten Fähigkeit. Während einige politische Fraktionen eine breitere Verbotspolitik, einschließlich einvernehmlicher synthetischer Bilder, befürworteten, zielt der aktuelle Konsens auf nicht einvernehmliche oder missbräuchliche Anwendungen der Technologie ab. Dies steht im Einklang mit den laufenden Bemühungen zur Regulierung künstlicher Intelligenz und zum Schutz von Einzelpersonen vor digitaler Ausbeutung. Dieses vorgeschlagene Verbot betrifft direkt Personen, die anfällig für die Erstellung nicht einvernehmlicher Deepfakes sind, insbesondere Frauen und Minderjährige. Die breiteren Auswirkungen erstrecken sich auf die verantwortungsvolle Entwicklung und den Einsatz von KI-Technologien und betonen die Notwendigkeit ethischer Richtlinien und behördlicher Aufsicht. Die Verhandlungen unterstreichen auch das Engagement Europas für digitale Souveränität durch die Verabschiedung seines eigenen robusten Regulierungsrahmens für KI. Weitere Verhandlungen zwischen Parlament, Kommission und Rat werden die Einzelheiten des Verbots und seine Integration in den KI-Gesetzestext verfeinern. Die Aufnahme dieses Verbots in die KI-Verordnung unterstreicht die proaktive Haltung der EU gegenüber neuen digitalen Bedrohungen und ihr Engagement für die Schaffung einer sichereren Online-Umgebung.

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Veröffentlichung: netzpolitik.org
Veröffentlicht: 12. März 2026 um 12:42 UTC
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