Nachrichten - Für Verbraucher
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Spanien und Portugal haben jetzt "kostenlose" Energie. Wenn wir sie nicht mit Europa teilen, liegt das an einem einzigen Grund: Frankreich
Spanien und Portugal verzeichnen dank überschüssiger erneuerbarer Energien nahezu Null-Strompreise. Frankreichs auf Kernkraft ausgerichtete Energiepolitik isoliert die Iberische Halbinsel und verhindert, dass günstigere Energie den Rest Europas erreicht.

Sehr leise und mit eigener Infrastruktur isst ein europäisches KI-Unternehmen bereits am Tisch der Großen: Mistral
Der Umsatz des französischen KI-Startups Mistral AI ist um das 20-fache auf über 400 Millionen US-Dollar ARR gestiegen, was die europäische technologische Souveränität fördert. Dieses rasante Wachstum positioniert sie gegenüber wichtigen KI-Akteuren mit einem Fokus auf Effizienz und lokalisierte Modelle.

Letzte Karten für die Big Brother Awards verfügbar
Big Brother Awards beleuchten Verletzer des Datenschutzes in den Niederlanden. Die Auszeichnungen würdigen die schlimmsten Täter und einen Verfechter digitaler Rechte.

KI-Gesetz: Bundesregierung bringt KI-Gesetz auf den Weg
Das deutsche Kabinett beschließt die Umsetzung des EU-KI-Gesetzes und ernennt die Bundesnetzagentur zum zentralen KI-Aufseher. Dies beschleunigt die bundesweite Einführung von KI-Regulierungen.

Von 20 bis 400 Millionen US-Dollar: Mistral AI vervielfacht seinen Umsatz um das 20-fache und kündigt eine Premiere bei Investitionen an
Der französische KI-Champion Mistral AI vervielfacht seine Umsätze um das Zwanzigfache und startet eine Investition in ein Rechenzentrum von 1,2 Milliarden Euro in Schweden. Dies stärkt die europäische KI-Infrastruktur und zielt darauf ab, mit den US-Technologiegiganten zu konkurrieren.

Informationsintegrität & Wikipedia: Wie gemeinschaftsgesteuerte Plattformen zukünftige politische Entscheidungen beeinflussen können.
Universitätsforscher stellen politische Optionen auf der Grundlage des gemeinschaftsgesteuerten Modells von Wikipedia vor. Die Ergebnisse sollen zukünftige digitale politische Entscheidungen informieren.

Gegen technosolutionistische Lösungsansätze: Plattformen als Fürsorgesysteme verwalten
KI-Tools wie ChatGPT und Grok verstärken den Schaden, anstatt Wissen zu demokratisieren. EDRi argumentiert, dass das Design und die Governance der Plattformen und nicht seltene Fehler diese negativen gesellschaftlichen Auswirkungen verursachen.

Der Zustand des Internets 2026 mit Fieke Jansen
Waag Futurelab startet „State of the Internet 2026“ zur Erforschung der planetaren Grenzen von KI. Fieke Jansen hält die Eröffnungsrede bei der Veranstaltung, die sich auf kritische digitale Infrastrukturen konzentriert.

Science Cafe: Warum das aktuelle Internet nervt
Big Tech hat das Internet ausgehöhlt, so argumentieren Wissenschaftler auf einer Veranstaltung von EDRi. Die aktuelle Online-Landschaft ist schädlich für Innovation und Nutzererlebnis.

Mercadona ist bereits ein Energieriese in Europa: kauft mehr Erneuerbare als Microsoft
Mercadona entwickelt sich zu einem Energieriesen und übertrifft Microsoft bei erneuerbaren Energien durch langfristige Stromabnahmeverträge. Spanien führt Europa bei Energieverträgen und sichert sich 3....

Wiedereröffnung der DSGVO und ePrivacy durch den Digital Omnibus: Ein riskanter Weg für die digitalen Rechte der EU
Die EU-Digitale-Rechtsgruppe EDRi warnt, dass die Vorschläge des „Digitalen Sammelgesetzes“ die Schutzmaßnahmen der DSGVO und der ePrivacy schwächen. Diese als Vereinfachung dargestellten Änderungen bergen das Risiko einer Deregulierung und untergraben den Schutz der Grundrechte der Bürger.

KI-Omnibus: Lehnt die Vorschläge zur Untergrabung der Transparenz im KI-Gesetz ab
Zivilgesellschaftliche Gruppen fordern die EU-Gesetzgeber auf, die KI-Omnibus-Vorschläge abzulehnen, die die Transparenz des KI-Gesetzes abschwächen. Dieser Schritt gefährdet Grundrechte und die Durchsetzung zugunsten vernachlässigbarer Unternehmensvorteile.

Etappensieg für WhatsApp: EuGH ebnet Weg gegen Datenschutz-Millionenbußgelder
WhatsApp erzielt einen Erfolg, da der Europäische Gerichtshof direkte Berufungen gegen den Europäischen Datenschutzausschuss zulässt. Diese Entscheidung hat Auswirkungen auf potenzielle Bußgelder in Milliardenhöhe gegen Meta wegen Datenschutzverstößen.

MareNostrum 5 wächst, um sich an KI anzupassen: Es wird 129 Millionen Euro dafür bereitstellen
Der spanische Supercomputer MareNostrum 5 erhält 129 Millionen Euro zur Integration von KI-Fähigkeiten. Das Upgrade, kofinanziert von Spanien, Portugal und der Türkei, zielt darauf ab, seine Kapazitäten für das Training und die Inferenz von KI-Modellen zu verbessern.

EDRi forderte den Rat auf, eine ordnungsgemäße Prüfung des digitalen Omnibusvorschlags zu verlangen
EDRi fordert den Rat auf, den Gesetzesvorschlag für einen digitalen Omnibus abzulehnen und verweist auf Verletzungen der Grundrechte und schlechte Regulierungspraxis. Die Gruppe fordert die Kommission auf, die Gesetzgebung mit umfassenden Bewertungen neu vorzulegen.

LibreOffice kritisiert Microsoft erneut scharf für seine Geschäftspraktiken
LibreOffice kritisiert Microsofts Geschäftspraktiken scharf und wirft dem Unternehmen vor, die Interoperabilität aus proprietären Interessen zu behindern. Diese erneute Kritik unterstreicht die anhaltenden Spannungen auf dem Softwaremarkt hinsichtlich offener Standards.

Digitale Souveränität: ZB MED startet Fundraising für PubMed-Alternative
ZB MED startet Spendenaktion für European OLSPub, eine PubMed-Alternative, die auf digitale Souveränität bei Forschungsdaten abzielt. Das Projekt bittet um Finanzierung zur Sicherung des unabhängigen Zugangs zu wissenschaftlicher Literatur.

Big-Tech-Lobbying: Erst machen, dann lieber nicht reguliert werden
Big Tech lobbyiert gegen den Digital Fairness Act der EU, der manipulative Online-Gestaltungen eindämmen soll. Google und Meta stehen wegen Praktiken, die das Nutzerverhalten steuern, unter Beobachtung.

KI-Bots auf Whatsapp: EU-Kommission droht Meta mit Zwangsmaßnahmen
EU-Kommission droht Meta mit Durchsetzungsmaßnahmen wegen des Zugangs zur WhatsApp-Daten-API. Brüssel stuft Metas Vorgehen als wettbewerbswidrig ein und verweist auf eingeschränkten Zugang für Wettbewerber.

Siemens-CEO Roland Buschs Mission, alles zu automatisieren
Siemens-CEO sieht die Automatisierung ganzer Fabrikprozesse mit KI vor und verschmilzt physische und digitale Welten. Dieser ehrgeizige Plan zielt auf optimale Abläufe ab, wirft aber Fragen zur Verdrängung von Arbeitskräften auf.
