Senatoren fragen Meta, warum es so lange gedauert hat, Teenager-Konten standardmäßig privat zu machen

5. Februar 2026 um 14:00 UTC
The Verge Policy
Original: EN
Senatoren fragen Meta, warum es so lange gedauert hat, Teenager-Konten standardmäßig privat zu machen

Europäische Gesetzgeber überprüfen die Umsetzung von Datenschutzmaßnahmen von Meta für junge Nutzer, ausgelöst durch jüngste Enthüllungen aus versiegelten Gerichtsunterlagen. Eine überparteiliche Gruppe von Senatoren hat den CEO von Meta, Mark Zuckerberg, formell zur Zeitplanung für die Einführung standardmäßig privater und restriktiver Kontoeinstellungen für Personen unter 18 Jahren befragt und Bedenken hinsichtlich einer möglichen Priorisierung des Nutzerengagements über die Sicherheit der Plattform geäußert. Diese bedeutenden Datenschutzänderungen, die im September 2024 mit Instagram begannen und später auf Facebook und Messenger ausgeweitet wurden, wurden nach früheren Gerichtsverfahren implementiert, die darauf hindeuteten, dass Meta die schädlichen Auswirkungen seiner Plattformen möglicherweise unterschätzt haben könnte, um die Nutzerinteraktion zu steigern. Die Untersuchung der Senatoren spiegelt einen wachsenden Trend in der digitalen Politik wider, große Plattformen für den Schutz der Nutzer, insbesondere für gefährdete demografische Gruppen, zur Rechenschaft zu ziehen. Die verzögerte Einführung dieser standardmäßigen Datenschutzeinstellungen wirft wichtige Fragen für die Landschaft der digitalen Politik in Europa und darüber hinaus auf, insbesondere im Hinblick auf die Verantwortung der Plattform und die ethischen Erwägungen bei der Einbeziehung jüngerer Nutzer. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Debatte über das Gleichgewicht zwischen technologischer Innovation, Nutzerdaten und der Notwendigkeit, sicherere Online-Umgebungen zu schaffen, was zukünftige regulatorische Maßnahmen beeinflussen könnte.

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Veröffentlichung: The Verge Policy
Veröffentlicht: 5. Februar 2026 um 14:00 UTC
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