Oracle hat keine Gewinnerwartungen für die nächsten drei Jahre. Und das ist nicht einmal die schlechteste Nachricht der Woche für sie.

3. Februar 2026 um 13:30 UTC
Xataka
Original: ES
Oracle hat keine Gewinnerwartungen für die nächsten drei Jahre. Und das ist nicht einmal die schlechteste Nachricht der Woche für sie.

Oracles bedeutende Investitionspläne für KI-Cloud-Infrastruktur sind direkt mit seinem substanziellen, mehrjährigen Vertrag mit OpenAI verbunden. Der Technologiegigant beabsichtigt, in diesem Jahr zwischen 45 und 50 Milliarden US-Dollar durch die Ausgabe von Schulden und Eigenkapital aufzunehmen, um speziell seine Cloud-Kapazitäten für wichtige KI-Kunden zu stärken. Dieser strategische Schritt unterstreicht Oracles Engagement für den aufstrebenden KI-Sektor und positioniert sich als wichtiger Infrastrukturanbieter. Die finanzielle Machbarkeit dieses ehrgeizigen Plans hängt von der zukünftigen Rentabilität von OpenAI und seiner Fähigkeit, Kapital zu beschaffen, ab. Oracles Fünfjahresvertrag mit OpenAI über 300 Milliarden US-Dollar, der 2028 beginnt, stellt eine erhebliche Einnahmequelle dar, ist jedoch von den laufenden Finanzierungsrunden von OpenAI abhängig. Dies schafft ein zirkuläres Finanzierungsmodell, bei dem Oracles Investitionserfolg mit der Fähigkeit von OpenAI, Kapital zu beschaffen, verknüpft ist, was auf ein komplexes und potenziell fragiles Ökosystem hindeutet. Die breiteren Auswirkungen dieser Dynamik erstrecken sich auf die gesamte KI-Branche, insbesondere in Bezug auf Marktvertrauen und Investitionsstabilität. Jedes Schwanken des Vertrauens wichtiger Akteure wie NVIDIA oder Oracle könnte eine Kettenreaktion auslösen, die die Anlegerstimmung beeinflusst und möglicherweise die Bewertung von KI-Unternehmen beeinträchtigt. Diese Situation unterstreicht das sensible Gleichgewicht des aktuellen KI-Marktes und die Vernetzung seiner wichtigsten Stakeholder.

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Veröffentlichung: Xataka
Veröffentlicht: 3. Februar 2026 um 13:30 UTC
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