Perplexity ist weit mehr als der dritte Assistent im Streit: Es ist Samsungs Plan, die KI auf Mobilgeräten zu erobern

26. Februar 2026 um 14:30 UTC
Xataka
Original: ES
Perplexity ist weit mehr als der dritte Assistent im Streit: Es ist Samsungs Plan, die KI auf Mobilgeräten zu erobern

Die neue Galaxy S26-Serie von Samsung stellt einen bedeutenden Schritt in ihrer KI-Strategie dar und integriert Perplexity als First-Party-Assistenten. Dieser Schritt zielt darauf ab, Samsungs Position in der wettbewerbsintensiven mobilen KI-Landschaft zu stärken, etablierte Akteure wie Google herauszufordern und das Engagement des Unternehmens für fortschrittliche On-Device-Intelligenz zu untermauern. Die Integration von Perplexity geht über einen einfachen App-Download hinaus und arbeitet auf System-Framework-Ebene, um nahtlosen Zugriff innerhalb nativer Anwendungen wie Notizen und Erinnerungen sowie ausgewählter Drittanbieter-Apps zu ermöglichen. Diese tiefe Integration erlaubt es Benutzern, den Assistenten über „Hey, Plex“ oder eine dedizierte Seitentaste aufzurufen, was Samsungs Strategie unterstreicht, seine Hardware zur Steuerung der Benutzerinteraktion mit KI-Diensten zu nutzen. Dies spiegelt frühere Industriedynamiken wider, bei denen Hardwarehersteller erheblichen Einfluss auf die Einführung von Software und Diensten ausüben. Die Integration von Perplexity adressiert eine zentrale strategische Schwachstelle für Samsung. Während das Unternehmen führend im Verkauf von Android-Smartphones ist, hat sein proprietärer Bixby-Assistent Schwierigkeiten, an Bedeutung zu gewinnen, und vertragliche Verpflichtungen erfordern die Einbindung von Googles Gemini. Durch das Angebot von Perplexity neben diesen zielt Samsung darauf ab, den Benutzern einen flexibleren „Schweizer Taschenmesser“-Ansatz für KI-Agenten zu bieten und erkennt an, dass die Mehrheit der Benutzer bereits täglich mit mehreren KI-Tools interagiert.

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Veröffentlichung: Xataka
Veröffentlicht: 26. Februar 2026 um 14:30 UTC
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