Fast 23.000 Euro durch den SIM-Swapping-Betrug gestohlen. Jetzt müssen Vodafone und Ibercaja sie zurückzahlen

13. November 2025 um 15:30 UTC
Xataka
Original: ES
Fast 23.000 Euro durch den SIM-Swapping-Betrug gestohlen. Jetzt müssen Vodafone und Ibercaja sie zurückzahlen

Ein spanisches Gericht hat entschieden, dass Vodafone und Ibercaja einem Kunden, der Opfer eines SIM-Swapping-Betrugs wurde, fast 23.000 € erstatten müssen. Diese Entscheidung setzt einen Präzedenzfall, indem sie sowohl den Mobilfunkanbieter als auch die Bank für finanzielle Verluste zur Verantwortung zieht, die durch diese Art von Betrug entstanden sind. Das Urteil unterstreicht den wachsenden Bedarf an verstärkten Sicherheitsmaßnahmen im digitalen Bereich. Das Gericht stellte fest, dass Vodafone eine doppelte SIM-Karte ohne ordnungsgemäße Verifizierung ausstellte, wodurch eine dritte Partei Zugriff auf die Konten des Opfers erhielt. Die Angreifer nutzten dann die doppelte SIM-Karte, um virtuelle Bankkarten zu erhalten und unbefugte Transaktionen durchzuführen. Obwohl die Bank zunächst einen Teil der gestohlenen Gelder zurückerstattete, blieben 22.833 € ungedeckt, was zu den rechtlichen Schritten führte. Dieses Urteil wirkt sich auf Verbraucher und Finanzinstitute aus und unterstreicht die gemeinsame Verantwortung für digitale Sicherheit. Die Entscheidung des Gerichts betont, dass allgemeine Sicherheitswarnungen von Banken nicht ausreichen, um sie von der Verantwortung in Betrugsfällen zu befreien. Es sendet auch eine klare Botschaft an Mobilfunkanbieter über die Bedeutung einer rigorosen Identitätsprüfung bei der Ausstellung von Ersatz-SIM-Karten. Dieser Fall reiht sich in die wachsende Anzahl von Rechtspräzedenzfällen in Bezug auf digitalen Betrug und Verbraucherschutz ein. Er unterstreicht die Bedeutung robuster Sicherheitsprotokolle und die Notwendigkeit für Unternehmen, Kunden proaktiv vor immer ausgefeilteren Cyber-Bedrohungen zu schützen.

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Veröffentlichung: Xataka
Veröffentlicht: 13. November 2025 um 15:30 UTC
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