Nachrichten - Für Verbraucher
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Cybersicherheit: Kritische Infrastrukturen holen auf, doch „Risiko-Zone“ wächst
Brüssel beschleunigt die Cybersicherheit kritischer Infrastrukturen mit der NIS2, doch Sektoren wie Raumfahrt und Verkehr sehen sich wachsenden digitalen Bedrohungen gegenüber. Ein neuer Bericht der Enisa hebt Fortschritte neben eskalierenden Risiken hervor.

EU verhängt Rekordstrafe gegen Temu wegen mangelhafter Risikobewertung
EU verhängt eine Geldstrafe von 200 Millionen Euro gegen den chinesischen Marktplatz Temu gemäß dem Digital Services Act. Die Strafe ergibt sich aus einer mangelhaften Risikobewertung und unterstreicht die Durchsetzung des DSA.

Verkauf illegaler Produkte in Europa: Temu erhält die höchste Geldstrafe in der Geschichte des DSA
Die EU hat Temu mit einer Strafe von 200 Millionen Euro belegt, da das Unternehmen den Verkauf illegaler Produkte nicht verhindert hat, was eine bedeutende Durchsetzung des Digital Services Act darstellt. Diese Strafe dient als deutliche Warnung an alle chinesischen E-Commerce-Plattformen, die innerhalb des Blocks tätig sind.

Unsichere Billigimporte: EU-Kommission überzieht Temu mit einer satten Strafe
EU Commission imposes €200M fine on Temu for Digital Services Act violations. The platform is accused of offering unsafe and illegal products, posing a high risk to EU customers.

Was steckt hinter dem Digitalisierungsschub der EU? Überwachung, Kontrolle und Ausgrenzung
Die Digitalisierungsoffensive der EU priorisiert laut EDRI Überwachung und Kontrolle über die Rechte der Bürger. Diese politische Entscheidung normalisiert den Ausschluss marginalisierter Gruppen innerhalb des digitalen Sozialstaates.

Ein Vorstoß gegen den Plan des tschechischen Fußballvereins zur Installation eines Gesichtserkennungs-CCTV-Systems
Tschechische Fußballvereine sehen sich öffentlichem Widerstand gegen Pläne zur Gesichtserkennung in Stadien gegenüber. Gruppen, die sich für digitale Rechte einsetzen, lehnen die biometrische Überwachung ab und führen deren Illegalität an, während Beamte die Umsetzung erwägen.

Geben Sie eine Antwort auf die Richtlinien zu wissenschaftlicher Forschung und personenbezogenen Daten
Der Europäische Datenschutzausschuss hat neue Leitlinien zur Verwendung personenbezogener Daten in der wissenschaftlichen Forschung herausgegeben. Die öffentliche Konsultation zur Stellungnahme zu den vorgeschlagenen Vorschriften ist nun eröffnet.

Für 250 Millionen Euro: Bund schafft neue Abhängigkeiten von IT-Konzernen
Deutschland beauftragt SAP und Telekom für eine 250-Millionen-Euro-„KI-Cloud“ zur Beherbergung von Software für die öffentliche Verwaltung. Digitalminister Volker Wissing lobt sie als souveräne Infrastruktur, doch Kritiker warnen vor neuen IT-Abhängigkeiten.

DSGVO: Fast drei Viertel der Firmen finden deutschen Datenschutz übertrieben
DSGVO: Fast drei Viertel der Firmen finden deutschen Datenschutz übertrieben Die DSGVO ist nach 10 Jahren gut verankert, aber viele deutsche Firmen halten den Aufwand inzwischen für übertrieben.

Antitrust: Die Europäische Union bereitet sich darauf vor, Google mit einer Rekordstrafe zu belegen
Die EU wird Google voraussichtlich wegen der Bevorzugung eigener Dienste eine Rekordstrafe auferlegen und dabei den Digital Markets Act anwenden. Brüssel setzt seine schärfste Kartellwaffe gegen die anhaltenden Praktiken des Tech-Giganten ein.

Synthetische Empathie: Risiken und Rechte in künstlicher Kameradschaft
BEUC warnt, dass KI-Begleit-Chatbots nach geltendem Recht Risiken für EU-Verbraucher darstellen. Ein neuer Bericht untersucht digitale Rechte und potenzielle Schäden durch synthetische Empathie-Technologien.

Google vor Mega-Strafe: EU macht bei Durchsetzung des DMA jetzt Ernst
Die EU bereitet eine Rekordstrafe gegen Google wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act vor. Eine Entscheidung wird vor Sommer 2026 erwartet, während Google vor Auswirkungen auf europäische Nutzer warnt.

Der Kampf um eine souveräne KI: Das französische Juwel Lipstip will den Markenschutz in Europa revolutionieren
Das französische Startup Lipstip startet KI-Plattform zum Schutz von Marken in ganz Europa. Diese souveräne Deeptech-Lösung bietet eine deutlich schnellere und genauere Markenanalyse im Vergleich zu Generalistenmodellen.

Ihr Mobiltelefon nutzt seit Jahren ein europäisches „GPS“-System. Es heißt Galileo
Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo wird bereits von Smartphones in ganz Europa weit verbreitet genutzt. Millionen von Geräten verlassen sich heute für Standortdienste nicht mehr nur auf GPS, sondern auch auf Galileo.

Digitale Souveränität: Wie die Entzauberung eines Mythos gelingt
„Digitale Souveränität“ ist laut den Forscherinnen Julia Pohle und Marielle-Sophie Düh ein Mythos. Auf der re:publica, einer Konferenz, die sich mit der Nutzung von US-amerikanischer Software durch deutsche Medienhäuser befasst, plädieren sie für eine Alternative zu dem Schlagwort.

KI-Forensik vs. BigTech: „Wir können Gegenreaktionen auf uns haben“
KI-Forensik unterstützt die Europäische Kommission bei der Durchsetzung digitaler Vorschriften durch die Analyse von Plattformalgorithmen. Der NGO-Direktor erörtert die Notwendigkeit von Finanzmitteln und rechtlichem Schutz für ihre Arbeit und betont die Abhängigkeit von externer Expertise für die Beweiserhebung.

„Kämpfen Sie für uns, nicht für sie“: Eine gemeinwohlorientierte Vision für die EU-Technologiepolitik – neue Redner angekündigt
Experten der Zivilgesellschaft treffen sich in Brüssel, um sich für eine gemeinwohlorientierte Vision der EU-Technologiepolitik einzusetzen. Die Veranstaltung setzt sich für den Schutz von Menschen, Demokratie und Grundrechten gegen Deregulierungsdruck ein.

noyb Erfolg: ORF.at muss irreführendes Cookie-Banner korrigieren
Das Bundesverwaltungsgericht Österreich bestätigt eine Datenschutzentscheidung und weist ORF. at an, sein Cookie-Banner zu überarbeiten....

Gesponsert von Betrügern
BEUC und 13 Verbraucherorganisationen dokumentierten zwischen Dezember 2025 und März 2026 893 Finanzbetrügereien auf Meta, TikTok und Google. Der Bericht hebt die begrenzten Korrekturmaßnahmen der Plattformen zur Verhinderung der Verbreitung von Betrügereien hervor.

Beschwerden gegen Meta, TikTok und Google wegen Nichteinhaltung der europäischen Verordnung über digitale Dienste (DSA) und mangelnder Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Online-Betrug
Verbrauchergruppen reichen Beschwerden nach dem Digital Services Act (DSA) gegen Meta, TikTok und Google wegen Versäumnissen bei Online-Betrügereien ein. Die Plattformen verstoßen angeblich gegen den Digital Services Act der EU, indem sie betrügerische Machenschaften nicht wirksam bekämpfen.
