Nachrichten - Für Verbraucher
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

CEO eines sozialen Netzwerks bittet um Verbot des Zugangs für Minderjährige unter 16 Jahren
Social-Media-CEO fordert Altersgrenzen ab 16 Jahren und widerspricht damit typischen Haltungen von Plattformen. Dieser Schritt könnte die Kinderschutzbestimmungen in der digitalen Landschaft Europas neu gestalten.

Die Reise von Artemis II zum Mond wird Technologie aus Madrid mitführen: Die NASA wählte sie für ein kritisches System des Raumschiffs aus
Die in Madrid hergestellte Technologie treibt die Artemis II-Mondmission der NASA an und wurde für ein kritisches Raumfahrtsystem ausgewählt. Diese in Spanien entwickelte thermische Steuereinheit reist an Bord des European Service Module, das im April 2026 starten soll.

heise+ | Tschüss, ChatGPT: Europäische Chatbots mit Datenschutz und Privatsphäre
Europäische KI-Chatbots entwickeln sich zu datenschutzorientierten Alternativen zu US-Giganten. Diese Plattformen zielen darauf ab, Benutzerdaten mit starken Datenschutzmaßnahmen zu schützen.

Politische Online-Werbung: Bundestag soll Schutz der Pressefreiheit sicherstellen
Deutschland setzt EU-Regeln für politische Online-Werbung um und löst eine Debatte über die Pressefreiheit aus. Experten warnen, dass breite Definitionen die Medien zum Schweigen bringen könnten, und einige fordern die Abschaffung der Vorschriften.

Thunderbird baut Exchange-Support aus
Thunderbird fügt robuste Exchange-Unterstützung hinzu und verbessert damit seine europäische Attraktivität und digitale Produktivitätstools. Die Roadmap des E-Mail-Clients für 2026 umfasst neue Pro-Dienste und mobile Funktionen.

Freitag: Anzeige wegen Online-Traumatisierung, Google-Plan für App-Sideloading
Google plant, das Sideloading von Apps auf Android einzuschränken, was bei Entwicklern auf Unmut stößt. Gleichzeitig zielt ein neues Digitalgesetz auf Online-Traumata bei Minderjährigen ab und beeinflusst die Verantwortung von Plattformen.

EDRi-gram, 18. März 2026
EU-Abgeordnete stellen die verpflichtende Durchsuchung privater Nachrichten auf illegale Inhalte in Frage. Gruppen, die sich für digitale Rechte einsetzen, warnen, dass dieser Vorschlag die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Online-Privatsphäre von Millionen bedroht.

Fünf Lektionen aus drei Jahren Risikobewertungen nach dem Digital Services Act
DSA-Risikobewertungen führen laut der Analyse des ECNL nicht zu Transparenz oder Rechenschaftspflicht für Big Tech. Drei Jahre dieser Berichte zeigen erhebliche Lücken und stellen ihre Nützlichkeit für Millionen von Nutzern in Frage.

DSA vs. Realität: Sind Kinder online sicherer?
EU-Gesetzgeber befragten Big-Tech-Unternehmen zur Kindersicherheit nach dem Digital Services Act (DSA), doch YouTube, TikTok und Meta entzogen sich der Prüfung. Experten forderten eine stärkere Durchsetzung, um junge Nutzer online zu schützen.

Der Digitale Omnibus: Ein Schritt vom Abgrund zurück, aber die Risiken bleiben
Der "Digitale Omnibus" des EU-Rates lässt wichtige DSGVO-/ePrivacy-Bedrohungen fallen, aber Risiken bleiben bestehen. Ungelöste KI-, Endgeräte-Regeln und Bestimmungen zur KI-Entwicklung könnten Schutzmaßnahmen immer noch verwässern.

X ist der Hauptkanal für Desinformation gegen die EU: Politiker sind das Hauptziel
X ist laut einem neuen Bericht der Top-Kanal für Desinformationen aus der EU, die sich an Politiker richten. Die Plattform steht im Fokus der Aufmerksamkeit inmitten wachsender Bedenken hinsichtlich ausländischer Einflusskampagnen, die den politischen Diskurs beeinträchtigen.

Metas neuestes „Consent-for-Ads“-Modell laut Analyse von Verbrauchergruppen immer noch rechtswidrig
Verbrauchergruppen finden, dass Metas neuestes Anzeigenmodell immer noch gegen EU-Recht verstößt. Das Modell bietet keine echten Zustimmungsmöglichkeiten für personalisierte Anzeigen und verstößt potenziell gegen DMA- und DSGVO-Regeln.

Nutzer sitzen weiterhin im Schlamassel fest: Eine Analyse von Metas Änderungen am Consent-for-Ads-Mechanismus im Jahr 2026 im Hinblick auf das EU-Recht
Die Verbraucherorganisation BEUC argumentiert, dass die neuesten Änderungen von Meta bezüglich der Zustimmung zu Anzeigen immer noch gegen EU-Digitaleingesetze verstoßen. Das Digital Markets Act und die DSGVO werden angeführt, und es wird zu empfindlichen Strafen gegen Meta aufgerufen.

Abschied vom Bargeld? Der digitale Euro kommt bald nach Frankreich, und er ist nicht einstimmig beliebt
Der digitale Euro soll in Frankreich eingeführt werden, was eine Debatte unter den Banken auslöst. Diese neue digitale Währung zielt darauf ab, tägliche Transaktionen und europäische Finanzsysteme zu transformieren.

Cabify und Uber haben ein ernstes Problem in Barcelona: Das neue "Taxi-Gesetz" von Katalonien zielt darauf ab, VTCs auszuschließen
Kataloniens neues Taxigesetz zielt auf Ride-Sharing-VTCs wie Uber und Cabify ab und könnte sie aus Barcelona verbannen. Die Regionalregierung treibt die Verordnung, die von wichtigen Parteien unterstützt wird, zur Stärkung der traditionellen Taxis voran.

Recht auf Breitband: Gefangen in Elon Musks Sicherungsnetz
Starlink von Elon Musk schließt eine Lücke im deutschen Recht auf Internetzugang, wo nur wenige schnellere Verbindungen erhalten können. Der Satellitendienst wird zu einer entscheidenden Rückfallebene für unterversorgte Haushalte, die mit langsamer, unzuverlässiger Infrastruktur zu kämpfen haben.

KI-Update kompakt: AI Act, Groundsource, NemoClaw, Perplexity Computer
EU-Gesetzgeber treiben den AI Act voran und zielen auf Risiken bei der KI-Entwicklung und -Bereitstellung ab. Perplexity AI kündigt einen neuen Desktop-Computer an und verlagert den Fokus von reiner Suche hin zu integrierten KI-Erlebnissen.

Zivilgesellschaft fordert ehrgeizigen Digital Fairness Act am Weltverbrauchertag
Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern ein starkes Digital Fairness Act, das manipulative Online-Modelle und schädliche Praktiken ins Visier nimmt. Dieser Aufruf verstärkt bestehende Empfehlungen für einen rechtsbasierten Ansatz zur digitalen Fairness.

Omnibus AI Act: Fristverlängerung und Deepfake-Verbot
EU-Gesetzgeber verschieben Verbote für Hochrisiko-KI und fügen ein wichtiges Verbot von Deepfakes hinzu. Diese Änderung wirkt sich auf die Zeitpläne für den KI-Einsatz und die Vorschriften zur Inhaltsintegrität im gesamten Block aus.

Wenn die Kontroverse darin besteht, dass KI Werke in ihrem Training stiehlt, hat die Europäische Union die Lösung: dass sie diese lizenzieren
Die EU schlägt eine Lizenzierung urheberrechtlich geschützter Werke für das KI-Training vor, um "entliehene" Inhalte zu adressieren. KI-Unternehmen müssen Schöpfer bezahlen und von unbefugter Nutzung zu regulierter Datenbeschaffung übergehen.
