Nachrichten - Für Behörden
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Recht auf Breitband: Gefangen in Elon Musks Sicherungsnetz
Starlink von Elon Musk schließt eine Lücke im deutschen Recht auf Internetzugang, wo nur wenige schnellere Verbindungen erhalten können. Der Satellitendienst wird zu einer entscheidenden Rückfallebene für unterversorgte Haushalte, die mit langsamer, unzuverlässiger Infrastruktur zu kämpfen haben.

Zivilgesellschaft fordert ehrgeizigen Digital Fairness Act am Weltverbrauchertag
Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern ein starkes Digital Fairness Act, das manipulative Online-Modelle und schädliche Praktiken ins Visier nimmt. Dieser Aufruf verstärkt bestehende Empfehlungen für einen rechtsbasierten Ansatz zur digitalen Fairness.

Neues Hilfsmittel für Cloud-Entscheidungen der Regierung
Die niederländische Regierung führt ein neues Instrument zur Bewertung von Cloud-Dienstrisiken ein und stärkt damit die digitale Souveränität. Das DICTU-Instrument hilft Beamten bei der Auswahl von Diensten auf der Grundlage von Datenkontrolle, Transparenz und rechtlichem Kontext.

Staatsrat bestätigt Criteo-Geldstrafe von 40 Mio. € wegen DSGVO-Verstoß
Frankreichs Oberster Gerichtshof bestätigt GDPR-Bußgeld von 40 Mio. € gegen den Adtech-Giganten Criteo....

Gemeinsamer Aufruf zu einem ehrgeizigen Digital Fairness Act zum besseren Schutz von Menschen online
Verbrauchergruppen fordern ein ehrgeiziges Digital Fairness Act zum Schutz aller Nutzer online vor schädlichen Praktiken. Dieses Gesetz wird das EU-Verbraucherrecht aktualisieren und die Rechtssicherheit sowie den fairen Wettbewerb auf digitalen Märkten stärken.

Weniger Regeln, mehr Innovation? Die Fehlkalkulation des neuen Brüssel
EU riskiert, Grundrechte für KI-Innovationen zu opfern. Eine neue Analyse warnt, dass Brüssels Bestreben, "besser zu regulieren", den Schutz abschwächen könnte und Europa in einen missverstandenen Wettbewerbskampf drängt.

Rat und Parlament einig: Verbot für sexualisierte Deepfakes rückt näher
EU-Gesetzgeber einigen sich auf ein Verbot nicht einvernehmlicher Deepfakes und nehmen das Verbot in den AI Act auf. Dieser Schritt bekämpft KI-generierte nicht einvernehmliche Nacktbilder durch legislative Maßnahmen.

Verhandlungen in Brüssel: Bundesregierung sägt am Datenschutz
Deutschland drängt auf eine Ausnahme für pseudonymisierte Daten von der DSGVO, was zu Warnungen von Zivilgesellschaft und Datenschutzaufsichtsbehörden führt. Andere EU-Mitglieder sollen dem vorgeschlagenen Ausnahmeregelung der DSGVO widersprechen.

Digitale Brieftasche: EU-Kommission will Amazon dein Gesicht geben
EU's digitale Geldbörse stößt auf Gegenwind, da Datenschutzgruppen davor warnen, dass Änderungen der Kommission die Weitergabe biometrischer Gesichtsdaten erzwingen könnten. Dieser Schritt birgt das Risiko, die vom Parlament und Rat vereinbarten Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen für Nutzer zu untergraben.
FAQ zur EUDI-Wallet: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur digitalen Brieftasche
Deutschland startet digitale Geldbörse zur Vereinfachung der Bürgeridentifizierung bei Behörden und Unternehmen. Datenschützer warnen vor potentiellem Missbrauch, während Befürworter die administrative Digitalisierung als wichtigen Vorteil anführen.
Machen Sie auch bei der Woche „Grip op Informatie“ mit?
Holländische Gemeinden starten ihre 13. „Woche der Informationskontrolle“ vom 9....

Die eID-Wallet verdient immer noch nicht Ihr volles Vertrauen
Datenschützer warnen, dass die Einführung der eID-Wallet der EU Risiken für die Nutzerverfolgung und erzwungene Datenaustausch birgt. Zivilgesellschaftliche Gruppen fordern die Kommission auf, die Entwurfsregeln vor der Einführung zu ändern, um Grundrechte zu schützen.
AP warnt politische Parteien vor gezielter Werbung Kommunalratswahlen
Niederländische Aufsichtsbehörde warnt politische Parteien vor illegalem Microtargeting bei Kommunalwahlen. Vierzig Parteien haben wahrscheinlich gegen Regeln verstoßen und riskieren Sanktionen wegen nicht offengelegter Datennutzung.
EDRi reicht DSA-Beschwerde gegen YouTube wegen Untergrabung der Nutzerautonomie ein
EDRi verklagt YouTube in Belgien und behauptet, dass dessen Empfehlungssystem gegen den Digital Services Act verstoße. Die Klage richtet sich gegen die Schutzmechanismen der Plattform für die Nutzerautonomie im Rahmen der neuen EU-Digitalvorschriften.

Berlin: Widerstand gegen Aushöhlung der Informationsfreiheit und Datenschutzabbau
Der Berliner Datenschutzbeauftragte kritisiert die vorgeschlagenen Änderungen an den Transparenz- und Datenschutzgesetzen scharf. Die Aufsichtsbehörde argumentiert, dass die geplanten Änderungen die europäischen Vorschriften ignorieren und den öffentlichen Zugang zu Informationen eher einschränken als erweitern.

3 Standarddatenfreigaben sind für die Regierung verpflichtend
Die niederländische Regierung schreibt 3 Datenaustauschstandards vor, um digitale Dienste zu verbessern und ein föderiertes Datensystem zu ermöglichen. Diese Standards – NL-SBB, CloudEvents und FSC – werden den sicheren und transparenten Datenaustausch zwischen öffentlichen Organisationen verbessern.

Geheimdienstkontrolle: „Kontrolle darf nicht davon abhängen, ob der Geheimdienst freiwillig kooperiert“
Klage des deutschen Datenschutzbeauftragten gegen BND-Überwachung abgewiesen, wodurch eine "kontrollfreie Zone" für die Operationen des Geheimdienstes geschaffen wird. Experten drängen auf staatliches Handeln, um eine effektive Überwachung der digitalen Überwachung sicherzustellen.

Ihre Wahl standardmäßig dank des Digital Markets Act der EU
Das Digital Markets Act der EU gewährt Verbrauchern seit März 2024 mehr Auswahl und Kontrolle. Das DMA verpflichtet Tech-Giganten, unfaire Praktiken zu beenden und fördert somit fairere Preise und Innovationen über Online-Dienste hinweg.

BIO2 Version 1.3 für alle Regierungsebenen
Das niederländische staatliche Sicherheitsframework BIO2 aktualisiert sich auf v1. 3 und richtet sich nach dem Cybersecurity Act....

Richter fällt Urteil im Eilverfahren Reddit gegen AP
Reddit verliert Rechtsstreit mit niederländischer Datenschutzbehörde. Das Gericht wies alle Anträge von Reddit gegen die AP zurück und signalisierte damit einen Rückschlag für den Social-Media-Giganten.
