Nachrichten - Für Behörden
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Von Kinderhilfswerk bis Lehrerverband: So breit ist die Kritik am Social-Media-Verbot
Deutsche Politiker erwägen ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige und spiegeln damit den umstrittenen Schritt Australiens wider. Experten und Kinderschutzgruppen warnen, dass dies die Jugendentwicklung beeinträchtigen und die digitale Kompetenz einschränken könnte.

Europäische Union billigt Führungserklärung auf KI-Gipfel in Indien
Die EU unterstützt die Erklärung des indischen KI-Gipfels und sichert eine globale Kooperation bei der KI-Steuerung zu. Das European Legal Gateway Office und die Frontier AI Grand Challenge wurden ins Leben gerufen, was die Technologiepartnerschaft zwischen der EU und Indien sowie die heimische KI-Entwicklung stärkt.

Digital Services Act: Datenzugang ist kein Plattformprivileg, sondern ein Recht
Die EU verhängt gegen X eine Geldstrafe von 120 Mio. € wegen nicht konformer Forscherdatenzugänge gemäß dem Digital Services Act....

NDS Cloud Impuls-Team sucht Dialog mit dem Markt
Niederländische Regierung sucht Dialog mit Tech-Markt zum Aufbau souveräner Cloud-Infrastruktur. 69 Unternehmen nahmen teil, hoben Potenzial hervor und betonten gleichzeitig, dass die Regierung klare Entscheidungen treffen muss.

Anlasslose Massenüberwachung: EU-Datenschutzbeauftragter gegen wahlloses Scannen bei freiwilliger Chatkontrolle
EU-Datenschutzchef fordert Schutzmaßnahmen gegen wahlloses Scannen für freiwillige Chatkontrolle. Unternehmen wie Meta und Google könnten die Verlängerung von Ausnahmen verlieren, wenn Risiken der Massenüberwachung nicht angegangen werden.

Henna Virkkunen und Indiens Außenminister Dr. S Jaishankar starten das European Legal Gateway Office in Indien für IKT-Fachkräfte und Studenten
EU eröffnet Legal Gateway Office in Indien zur Anwerbung von ICT-Talenten. Die Initiative zielt darauf ab, die Mobilität für indische Fachkräfte und Studenten zu erleichtern und damit Europas digitalen Wandel zu unterstützen.

KI und Datenschutz: Wo der Digitale Omnibus der EU gerade hinrollt
EU-Gesetzgeber beschleunigen die Überarbeitung der Digitalpolitik und blicken auf Änderungen des AI Acts und ein "Data Omnibus" zur Vereinfachung von Vorschriften. Der ehrgeizige Plan zielt darauf ab, die europäische Wettbewerbsfähigkeit durch Straffung bestehender Gesetze zu stärken.

EDRi-gram, 18. Februar 2026
Der "EDRi-gram"-Newsletter beleuchtet Bedenken hinsichtlich digitaler Rechte. Die neueste Ausgabe behandelt, wie ein "Wettbewerbsfest" die Nutzerrechte beeinträchtigen könnte.

Tschechisches Ministerium entschuldigt sich bei Journalistin für pauschale Erfassung von Mobilfunkdaten
Tschechisches Gericht erklärt pauschale Erfassung mobiler Daten für illegal, ein schwerer Schlag für staatliche Überwachung. Das Urteil beruft sich auf Verstöße gegen EU-Recht und fordert ein Ende der Massendatenspeicherung durch die Regierung.

Europas digitale Souveränität beginnt mit Open Source
EDRi fordert die EU auf, Open Source für digitale Souveränität zu priorisieren und bezeichnet dies als entscheidend für Resilienz und Autonomie. Die Strategie verlagert den Fokus von Nischentechnologien hin zu einem grundlegenden Element für Europas Zukunft.

US-Druck auf den Digital Services Act in den Niederlanden
US-Druck auf die Umsetzung des niederländischen Gesetzes über digitale Dienste nimmt zu. Amerikanische Gesetzgeber bezeichnen niederländische NGOs als „zensurfreundlich“ und äußern Bedenken hinsichtlich der Regeln zur Moderation von Inhalten.

Gewährleistung von menschenrechtsbasierten, globalen Perspektiven bei der DSA-Durchsetzung: die Leitlinien der DSA Human Rights Alliance
Die DSA Human Rights Alliance gibt Richtlinien heraus, um die Durchsetzung des Digital Services Act weltweit zu gestalten. Die Empfehlungen konzentrieren sich auf grenzüberschreitende Auswirkungen und die Stärkung diverser Gruppen zur Wahrung der Nutzerrechte.

Wie Empfehlungsalgorithmen die Wahlintegrität bedrohen
Rumänische Studie enthüllt, dass die Algorithmen von Facebook, Instagram und TikTok während Wahlen politische Inhalte verstärkt haben. Die Plattformen sollen gegen nationale Gesetze und den Digital Services Act der EU verstoßen haben.

Europäische Kommission Pläne werden zu schlechteren Regulierungen führen
EDRi warnt, dass die Reform der „besseren Regulierung“ der EU-Kommission die zukünftige Gesetzgebung abschwächen könnte. Empfehlungen drängen auf eine ausgewogene Vertretung und stärkere Schutzvorkehrungen bei der EU-Gesetzgebung.

Kinderähnliche Sexpuppen und süchtig machendes Design: EU eröffnet Verfahren gegen Shein
Die EU prüft Shein wegen möglicher Verstöße gegen den Digital Services Act und verweist auf Risiken für Nutzer und den möglichen Verkauf illegaler Waren. Der Fast-Fashion-Gigant sieht sich einer Untersuchung gegenüber, da die Gefahren auf der Plattform für seine 126 Millionen EU-Nutzer nicht ausreichend gemindert werden.

Leistungsbeschreibung: Testen der DMA-Gatekeeper-Benutzeroberflächen auf Neutralität
BEUC testet Gatekeeper-Schnittstellen auf DMA-Konformität. Verbraucherverbände werden Benutzeroberflächen in ganz Europa prüfen, um sicherzustellen, dass diese Nutzer nicht zu bevorzugten Optionen leiten.

Executive Vice-President Virkkunen in Indien für Gipfeltreffen zu künstlicher Intelligenz
EU-Abgeordnete Henna Virkkunen trifft sich mit globalen Führungskräften in Indien, um die KI-Governance zu gestalten und die Technologiepartnerschaften zwischen der EU und Indien zu stärken. Der Besuch unterstreicht die Zusammenarbeit bei KI-Kompetenzen und die Eröffnung eines Pilotbüros für das European Legal Gateway.

IAMA an Praxis und Regulierung angepasst
Die niederländische Regierung aktualisiert ihre Folgenabschätzung für Algorithmen, um sie an den AI Act anzupassen. Das überarbeitete IAMA-Tool hilft bei der Bewertung der Menschenrechtsrisiken von KI-Systemen.

Zwei Jahre Digital Services Act ermöglichen 50 Millionen Content-Moderationsentscheidungen von Plattformen, die rückgängig gemacht werden können
Die Verordnung der EU über digitale Dienste (Digital Services Act) stärkt die Nutzer und hat seit ihrer Anwendung 50 Millionen Entscheidungen zur Inhaltsmoderation auf Plattformen rückgängig gemacht. Diese Gesetzgebung gibt Nutzern das Recht, Entscheidungen von Plattformen anzufechten, wobei 30 % der Einsprüche zu einer Rücknahme von Inhaltsentfernungen oder Kontosperrungen führten.

Kommission leitet Untersuchung gegen Shein gemäß dem Digital Services Act ein
Die EU leitet eine Untersuchung des Digital Services Act gegen Shein wegen suchterzeugender Designs und illegaler Produkte ein. Die Untersuchung prüft Empfehlungssysteme und den Verkauf schädlicher Inhalte, was den Verbraucherschutz online beeinträchtigt.
