Nachrichten - Für Verbraucher
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Verkauf illegaler Produkte: Shein muss sich jetzt vor der Europäischen Kommission verantworten
Brüssel fordert von Shein Informationen bezüglich illegaler Produktverkäufe, nach einem Skandal in Frankreich. Dies ist bereits die dritte derartige Anfrage der EU-Kommission im Rahmen des Digital Services Act.

Die EU prüft die Benennung von zwei neuen Apple-Produkten zur verstärkten Regulierungsüberwachung
Brüssel prüft, ob Apple Ads und Apple Plans im Rahmen des Digital Markets Act benannt werden sollen, was möglicherweise zu einer verstärkten behördlichen Kontrolle führt. Dies geschieht, nachdem die Dienste den Schwellenwert des DMA für die Benennung überschritten haben.

Wir wissen jetzt, wem wir dafür danken können, dass Google es geschafft hat, AirDrop auch mit Android-Handys zum Laufen zu bringen: der Europäischen Union
Brüssels Drängen auf Interoperabilität zwischen Android und iOS führte dazu, dass Googles Quick Share Apples AirDrop unterstützt. Dieses Update ermöglicht die direkte Dateifreigabe zwischen Android- und iOS-Geräten über Wi-Fi.

Präsident der Republik verkündet neues Cybersicherheitsgesetz (NIS2)
Portugals Präsident unterzeichnete das neue Cybersicherheitsgesetz (NIS2), wodurch der Rechtsrahmen für die Cybersicherheit gestärkt wird. Das neue Gesetz legt neue Verpflichtungen für öffentliche und private Einrichtungen fest, die als kritisch eingestuft werden.

Qwant vs Microsoft: Frankreich gibt dem französischen Browser keinen Grund, die Amerikaner freuen sich
Die Beschwerde der französischen Suchmaschine Qwant gegen Microsoft wurde von der Wettbewerbsbehörde abgelehnt, was einen Rückschlag für die europäische Plattform darstellt. Microsoft entgeht Sanktionen, während Qwant eine Antwort auf die Entscheidung vorbereitet.

Digitale Souveränität: Wie die EU Freie Software ausblendet
Der Vorstoß der EU für digitale Souveränität, der auf einem kürzlich abgehaltenen Gipfel diskutiert wurde, unterstreicht die europäische technologische Unabhängigkeit. Zivilgesellschaftliche Gruppen argumentieren jedoch, dass Open-Source-Lösungen wichtiger sind als die Herkunft, da Dänemark sich von Microsoft abwendet, was durch politischen Druck ausgelöst wurde.

noyb gewinnt: Conde Nast erhält 750.000 € Strafe für das Setzen von Cookies ohne Zustimmung
Brüssel verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 750. 000 € gegen Condé Nast, den Herausgeber von Vanity Fair, wegen illegaler Platzierung von Cookies ohne Zustimmung der Nutzer....

Europa baut seine digitalen Rechte von innen ab
Brüssel schwächt digitale Rechte durch die Einführung seines neuen Digital Omnibus, indem es wichtige Schutzmaßnahmen innerhalb der DSGVO, der ePrivacy-Regeln und des AI Act abbaut. Diese Maßnahme erleichtert den Zugriff auf Gerätedaten, senkt den Schutz vor diskriminierender KI und schwächt die Grenzen für automatisierte Entscheidungsfindung.

Gewinn: EU-Regierungen wollen Plattformen nicht länger zwingen, bei Nutzern mitzulesen
Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben eine Einigung erzielt, die sich gegen die obligatorische Überwachung von Nutzernachrichten auf Plattformen wie WhatsApp ausspricht. Dieser Erfolg folgt auf jahrelange Debatten über einen umstrittenen Vorschlag, obwohl der Kompromiss nicht perfekt ist, ist er ein Schritt nach vorn.

Studie - „Die wirtschaftlichen Kosten der Schwächung von Datenschutz und Datensicherheit“ | Terms of Reference
Brüssel bewertet die wirtschaftlichen Auswirkungen geschwächter Datenschutzbestimmungen, ausgelöst durch vorgeschlagene Änderungen der DSGVO. Die Studie wird die Kosten für Verbraucher berücksichtigen, falls der Datenschutz unzureichend geschützt wird.

Europa hatte schon lange nach einem Paukenschlag verlangt. Revolut hat ihn gerade mit einer riesigen Bewertung geliefert
Revolut, das in London ansässige Fintech-Unternehmen, erreichte eine atemberaubende Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar, was seine Position als wertvollstes Startup Europas festigte. Die Bewertung erfolgte nach einem Aktienverkauf, an dem große Tech-Investmentfonds beteiligt waren, und das Unternehmen hat jetzt über 65 Millionen Kunden weltweit.

Digitaler Omnibus: Das EU-Parlament steuert auf den nächsten Konflikt zu
Der Brüsseler Vorschlag zum "Digitalen Omnibus", der darauf abzielt, digitale Vorschriften zu vereinfachen, stößt auf starken Widerstand wegen der potenziellen Schwächung von KI- und Datenschutzbestimmungen. Vier Fraktionen im Parlament kritisieren den Vorstoß, was zu einem möglichen Konflikt mit Konservativen führt, die ihn im Allgemeinen unterstützen.

Mit anderen Messaging-Apps über WhatsApp sprechen: Was diese Funktion ist, wie sie funktioniert, Anforderungen und wie man sie aktiviert
WhatsApp führt Interoperabilität ein, wodurch Benutzer innerhalb seiner Plattform mit anderen Messaging-Apps chatten können. Diese von europäischen Vorschriften getriebene Einführung ermöglicht es Benutzern, direkt von WhatsApp aus mit anderen Plattformen zu kommunizieren, obwohl sie noch nicht für alle Benutzer verfügbar ist.

Digitaler Omnibus: Wie Medien aus Angst vor Komplexität eine Debatte verzerren
Der Digital Omnibus der EU, der sich auf die Bürgerrechte auswirken soll, wird in den Medien falsch dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf der Vereinfachung von Cookie-Bannern liegt. Das eigentliche Gesetz untergräbt den Datenzugang, verzögert die KI-Regulierung und erweitert die Rechtfertigungen der Unternehmen für die Datennutzung.

FAQ zum „Digitalen Omnibus“: Was plant die EU-Kommission bei KI und Datenschutz?
Brüssel plant, die Regeln für Hochrisiko-KI-Systeme zu verzögern und den Datenschutz mit seinem "Digital Omnibus"-Paket zu schwächen. Industrieverbände begrüßen den Schritt, aber Verbraucherschützer schlagen Alarm.

Die Justiz verurteilt Meta zur Zahlung von 479 Millionen Euro an spanische Medien wegen unlauteren Wettbewerbs
Meta wurde vom Handelsgericht Madrid dazu verurteilt, 87 spanischen Nachrichtenagenturen 479 Millionen Euro wegen unlauteren Wettbewerbs zu zahlen. Das Gericht stellte fest, dass Meta unrechtmäßig personenbezogene Daten auf Facebook und Instagram für verhaltensbezogene Werbung verwendet und damit gegen die DSGVO verstößt.

Online-Verfahren im Zivilrecht: Digitalisierung in der Justiz benachteiligt Menschen
Deutsche Gesetzgeber drängen darauf, Gerichtsverfahren durch digitale Transformation zu beschleunigen, um den Zugang der Bürger zum Recht zu erleichtern. Kritiker behaupten jedoch, dass das neue Gesetz Beklagte in Zivilprozessen benachteiligt....

Digitaler Omnibus: Auf Crash-Kurs mit digitalen Grundrechten
Die digitale Omnibus-Verordnung Brüssels stößt auf Kritik, da sie als Untergrabung grundlegender digitaler Rechte und nicht als Vereinfachung des Datenschutzes angesehen wird. Die geplante Überarbeitung mehrerer digitaler Gesetze, darunter der AI Act und die GDPR, wird weithin als Rückschlag betrachtet.

Pressemitteilung: Der digitale Omnibus der Kommission ist eine deutliche Aufweichung der digitalen Schutzmaßnahmen der EU
Brüssel rollt mit seinen neuen Digital-Omnibus-Vorschlägen grundlegende digitale Schutzmaßnahmen zurück und gefährdet damit das regelbasierte System der EU. Die Änderungen gefährden die Grundlage der Menschenrechte und der Technologiepolitik.

Europas Cookie-Albtraum bröckelt
Die EU plant, ihre Cookie-Zustimmungsrichtlinien zu überarbeiten, mit dem Ziel, die Anzahl der lästigen Pop-ups, mit denen Benutzer konfrontiert sind, drastisch zu reduzieren. Neue Regeln werden es den Benutzern ermöglichen, Cookie-Einstellungen auf Browser-Ebene vorzunehmen, wodurch das Online-Erlebnis in ganz Europa vereinfacht wird.
