Nachrichten - Für Behörden
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

KI-Omnibus: Lehnt die Vorschläge zur Untergrabung der Transparenz im KI-Gesetz ab
Zivilgesellschaftliche Gruppen fordern die EU-Gesetzgeber auf, die KI-Omnibus-Vorschläge abzulehnen, die die Transparenz des KI-Gesetzes abschwächen. Dieser Schritt gefährdet Grundrechte und die Durchsetzung zugunsten vernachlässigbarer Unternehmensvorteile.

EDRi forderte den Rat auf, eine ordnungsgemäße Prüfung des digitalen Omnibusvorschlags zu verlangen
EDRi fordert den Rat auf, den Gesetzesvorschlag für einen digitalen Omnibus abzulehnen und verweist auf Verletzungen der Grundrechte und schlechte Regulierungspraxis. Die Gruppe fordert die Kommission auf, die Gesetzgebung mit umfassenden Bewertungen neu vorzulegen.

Kommission startet Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz junger Menschen online
Brüssel startet einen neuen Aktionsplan zur Bekämpfung von Cybermobbing, der den Schutz der EU-Jugend online zum Ziel hat. Eine EU-weite App wird Hilfe anbieten, ebenso wie koordinierte nationale Anstrengungen und die Förderung sicherer digitaler Praktiken.

Aktionsplan gegen Cybermobbing
Die EU startet einen Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz von Kindern online. Die Initiative bündelt bestehende Instrumente und Rechtsrahmen zur Bekämpfung von Online-Belästigung.

Big-Tech-Lobbying: Erst machen, dann lieber nicht reguliert werden
Big Tech lobbyiert gegen den Digital Fairness Act der EU, der manipulative Online-Gestaltungen eindämmen soll. Google und Meta stehen wegen Praktiken, die das Nutzerverhalten steuern, unter Beobachtung.

EDRi begrüßt die vorläufigen Ergebnisse der EU zum süchtig machenden Plattformdesign von TikTok
EU-Regulierungsbehörden stellten vorläufig fest, dass TikTok mit seinem süchtig machenden Plattformdesign gegen den Digital Services Act verstoßen hat. EDRi fordert TikTok auf, die Risiken für seine 500 Millionen europäischen Nutzer umgehend zu mindern.

Verhaltensscanner in Mannheim: Keine Straftaten, aber Kamera-Überwachung
Mannheims KI-gestütztes Überwachungsprojekt „Verhaltensscanner“ steht unter Beobachtung. Die Datenschutzbehörde Baden-Württembergs untersucht einen Abschnitt, in dem seit der Installation von Kameras keine Verbrechen gemeldet wurden.

Freiwillige Chatkontrolle: Ausnahmeregel wird zum zweiten Mal verlängert
EU-Gesetzgeber verlängern zum zweiten Mal eine vorübergehende Ausnahmeregelung, die es Internetdiensten erlaubt, Nutzerkommunikationen freiwillig zu scannen. Diese Ausnahmeregelung umgeht Datenschutzbestimmungen zur Bekämpfung von sexuellem Missbrauch von Kindern und wirft Bedenken hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit auf.

Digital Services Act: EU-Kommission will TikTok-Nutzung begrenzen
Die EU-Kommission hält TikTok für unzureichend bei der Eindämmung süchtig machender Plattformrisiken. Eine vorläufige Entscheidung nach dem Digital Services Act könnte zu Strafen führen, wobei Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen angeführt werden.

Solidaritätserklärung mit EDRi-Mitgliedern und Verbündeten, die wegen ihrer Arbeit an der Regulierung von Plattformen unter Druck stehen
EDRi network verurteilt den Druck der US-Regierung auf Mitglieder bezüglich der Plattformregulierung. Dies unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Online-Redefreiheit und der regulatorischen Durchsetzung in Europa.

Kommission stellt vorläufig fest, dass das süchtig machende Design von TikTok gegen den Digital Services Act verstößt
Die EU-Kommission stellt fest, dass das süchtig machende Design von TikTok gegen den Digital Services Act verstößt. Funktionen wie Endlos-Scrolling und personalisierte Empfehlungen stehen unter dem Verdacht, das Wohlbefinden der Nutzer zu beeinträchtigen.

„Datenschutz endet nicht an der Grenze, wir müssen zusammenarbeiten“
Die Jurisdiktionen der Niederländischen Karibik stellen sich dringenden Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz und digitale Widerstandsfähigkeit. Ein Symposium hob die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit hervor, um Daten zu schützen und das Vertrauen der Bürger in die digitale Governance zu stärken.

Safer Internet Day 2026
Europa startet den 23. Safer Internet Day zur Förderung der Online-Sicherheit mit Veranstaltungen auf dem gesamten Kontinent....

Zehn Gemeinden wegen illegaler Verarbeitung von Informationen über islamische Personen mit Bußgeldern belegt
Niederländische Gemeinden wegen illegaler Verarbeitung sensibler Daten islamischer Einwohner mit 250. 000 € bestraft....

EDRi-gram, 4. Februar 2026
EDRi weist auf Bedenken hinsichtlich digitaler Rechte im Zusammenhang mit Grenzen, Biometrie, Milliardären und Bots hin. Der Newsletter befasst sich mit den neuesten Debatten zur Technologiepolitik in ganz Europa.

Offener Brief: Zivilgesellschaft besorgt über umfassende und willkürliche Datenspeicherungsregelung in der Schweiz
Die Schweizer Zivilgesellschaft warnt vor dem vorgeschlagenen Gesetz zur Datenspeicherung und befürchtet eine Verletzung der Privatsphäre. 19 Gruppen fordern die Einhaltung höchster Datenschutzstandards und heben Bedenken hinsichtlich der unterschiedslosen Datenerfassung hervor.

#DIDit: EDRi-Mitglieder entfachen Bewegung für Alternativen zu Big Tech
EDRi-Mitglieder starten die #DIDit-Bewegung für digitale Unabhängigkeit und initiieren Alternativen zu Big Tech. 189 Organisationen unterstützen nun monatliche Treffen zur Erkundung von Big-Tech-Alternativen.

Die EU-Kommission höhlt die Netzneutralität aus
Die neue Richtlinie der EU-Kommission für digitale Netze demontiert die Netzneutralitätsschutzbestimmungen und birgt das Risiko von kostenpflichtigen Fast Lanes und politischer Kontrolle. Dieser Schritt bedroht das offene Internet, indem er unabhängige Regulierungsbehörden schwächt und eine voreingenommene Verkehrspriorisierung ermöglichen könnte.

UK-Angemessenheitsbeschluss: ein Risiko für die Zukunft und eine Lektion, die man lernen muss
Die Erneuerung der britischen Angemessenheitsentscheidung für Daten steht unter Beobachtung und gefährdet die zukünftigen digitalen Rechtebeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Die Open Rights Group hebt die Auswirkungen fortgesetzter Datenübertragungen hervor.

AP: Ohne klare Werte droht der Wilde Westen generativer KI
Die niederländische Datenschutzbehörde warnt, dass der rasche Einsatz generativer KI ein "Wildwest" ohne klare Rechte birgt. Die Regulierungsbehörde skizziert eine Vision für eine sichere, verantwortungsvolle KI, die mit den Grundrechten im Einklang steht.
