Nachrichten - Für Verbraucher
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Gemeinsamer Aufruf zu einem ehrgeizigen Digital Fairness Act zum besseren Schutz von Menschen online
Verbrauchergruppen fordern ein ehrgeiziges Digital Fairness Act zum Schutz aller Nutzer online vor schädlichen Praktiken. Dieses Gesetz wird das EU-Verbraucherrecht aktualisieren und die Rechtssicherheit sowie den fairen Wettbewerb auf digitalen Märkten stärken.

Weniger Regeln, mehr Innovation? Die Fehlkalkulation des neuen Brüssel
EU riskiert, Grundrechte für KI-Innovationen zu opfern. Eine neue Analyse warnt, dass Brüssels Bestreben, "besser zu regulieren", den Schutz abschwächen könnte und Europa in einen missverstandenen Wettbewerbskampf drängt.

Privacy-Verteidiger gewinnen Felipe Rodriquez Awards
Datenschützer BOOS und Bert Hubert erhalten Auszeichnungen für ihren Einsatz für den Schutz der Privatsphäre von Kindern und die niederländische digitale Souveränität. Huberts Vorschlag "Cloud Kootwijk" fordert eine staatlich geführte Cloud, um die Abhängigkeit von Big Tech zu verringern.

Rat und Parlament einig: Verbot für sexualisierte Deepfakes rückt näher
EU-Gesetzgeber einigen sich auf ein Verbot nicht einvernehmlicher Deepfakes und nehmen das Verbot in den AI Act auf. Dieser Schritt bekämpft KI-generierte nicht einvernehmliche Nacktbilder durch legislative Maßnahmen.

heise-Angebot: Digitale Souveränität in der Praxis – Cloud, KI und Security krisensicher machen
heise online aus Deutschland beleuchtet Strategien zur digitalen Souveränität für Cloud, KI und Sicherheit. Der Schritt zielt darauf ab, vor geopolitischen Risiken durch die Abhängigkeit von Tech-Giganten zu schützen.

EU-Vorschrift für Cybersicherheit zwingt Embedded-Systems-Branche zu Änderungen
Das Cyber Resilience Act der EU erzwingt Änderungen an eingebetteten Systemen wie Industriecomputern und medizinischen Geräten. Unternehmen müssen nun proaktiv Cybersicherheitsrisiken für ihre Produkte angehen.

EU-Kommission höhlt Datenschutz der digitalen Brieftasche aus
EU-Kommission schwächt Datenschutz für digitale Geldbörsen durch Verwässerung des „Need-to-know“-Prinzips. Diese Entscheidung untergräbt eine Kernstärke der bevorstehenden EUDI Wallet für offizielle Dokumente.

Offene Formate gewinnen: EU-Kommission reagiert auf LibreOffice-Kritik
Die EU-Kommission setzt auf offene Formate und veröffentlicht die Feedback-Vorlagen für die CRA als ODS-Dateien nach Kritik von LibreOffice. Dieser Schritt fördert eine breitere Beteiligung an der Entwicklung digitaler Politiken.

Hello bank! startet HelloïZ 2.0: Der erste Bankassistent mit KI-Antrieb
Hello bank! setzt den KI-Assistenten HelloïZ 2....

Verhandlungen in Brüssel: Bundesregierung sägt am Datenschutz
Deutschland drängt auf eine Ausnahme für pseudonymisierte Daten von der DSGVO, was zu Warnungen von Zivilgesellschaft und Datenschutzaufsichtsbehörden führt. Andere EU-Mitglieder sollen dem vorgeschlagenen Ausnahmeregelung der DSGVO widersprechen.

Digitale Brieftasche: EU-Kommission will Amazon dein Gesicht geben
EU's digitale Geldbörse stößt auf Gegenwind, da Datenschutzgruppen davor warnen, dass Änderungen der Kommission die Weitergabe biometrischer Gesichtsdaten erzwingen könnten. Dieser Schritt birgt das Risiko, die vom Parlament und Rat vereinbarten Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen für Nutzer zu untergraben.
FAQ zur EUDI-Wallet: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur digitalen Brieftasche
Deutschland startet digitale Geldbörse zur Vereinfachung der Bürgeridentifizierung bei Behörden und Unternehmen. Datenschützer warnen vor potentiellem Missbrauch, während Befürworter die administrative Digitalisierung als wichtigen Vorteil anführen.

Die eID-Wallet verdient immer noch nicht Ihr volles Vertrauen
Datenschützer warnen, dass die Einführung der eID-Wallet der EU Risiken für die Nutzerverfolgung und erzwungene Datenaustausch birgt. Zivilgesellschaftliche Gruppen fordern die Kommission auf, die Entwurfsregeln vor der Einführung zu ändern, um Grundrechte zu schützen.
heise+ | Digitaler Euro soll 2029 kommen: Das ist der aktuelle Stand
Europa steuert auf die Einführung eines digitalen Euro im Jahr 2029 zu, doch politische Hürden bleiben bestehen. Große Streitigkeiten über Kosten, Datenschutz und Wettbewerb verzögern endgültige Entscheidungen.
AP warnt politische Parteien vor gezielter Werbung Kommunalratswahlen
Niederländische Aufsichtsbehörde warnt politische Parteien vor illegalem Microtargeting bei Kommunalwahlen. Vierzig Parteien haben wahrscheinlich gegen Regeln verstoßen und riskieren Sanktionen wegen nicht offengelegter Datennutzung.
Der Einfluss der Gamification-Funktionen von Snapchat auf junge Menschen
Niederländische Forscher warnen, dass die Gamification-Funktionen von Snapchat junge Nutzer zu exzessiver Bildschirmzeit drängen. Diese Studie berät politische Entscheidungsträger bei neuen Richtlinien, um Nutzern mehr Kontrolle über Online-Aufmerksamkeit zu geben.
EDRi reicht DSA-Beschwerde gegen YouTube wegen Untergrabung der Nutzerautonomie ein
EDRi verklagt YouTube in Belgien und behauptet, dass dessen Empfehlungssystem gegen den Digital Services Act verstoße. Die Klage richtet sich gegen die Schutzmechanismen der Plattform für die Nutzerautonomie im Rahmen der neuen EU-Digitalvorschriften.

Es gibt europäische Alternativen zu Google Drive, wenn du deine Fotos in der Cloud haben möchtest. Internxt ist eine davon: Es kostet nur 16 Euro im Jahr
Europäische Cloud-Speicher-Alternativen fordern US-Giganten heraus. Das spanische Startup Internxt bietet 1 TB für nur 16 € jährlich an und zielt darauf ab, die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Diensten zu verringern.

NIS2: Warum sich so wenige Unternehmen registrieren
Weniger als 10% der berechtigten deutschen Unternehmen haben sich für NIS2 registriert, was die Einführung der EU-Cybersicherheitsrichtlinie verzögert. Nichteinhaltung birgt erhebliche Geldstrafen für Unternehmen im gesamten Block.

heise+ | Normen als Recht: Wie Standards den AI Act formen
Der KI-Gesetz der EU verknüpft verbindliche Regulierung mit Standardisierung und macht technische Normen zu einem rechtlichen Instrument. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die KI-Entwicklung und -Compliance im gesamten Block zu gestalten.
