Nachrichten - Für Behörden
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Geschichten aus dem DSC-Beirat: Leicht lädiert am zweiten Geburtstag
Das Digital Services Act der EU markiert zwei Jahre, mit gemischten Ergebnissen und Forderungen nach stärkerer Durchsetzung. Während anfängliche Fortschritte zu verzeichnen sind, bleiben erhebliche Hürden beim Schutz von Nutzern und der Gewährleistung von Transparenz auf Plattformen bestehen.

Groß angelegte Pilotprojekte für KI und GenKI in der medizinischen Bildgebung
Die Kommission startet eine Pilotinitiative mit 9 Mio. EUR für KI in der medizinischen Bildgebung zur Verbesserung der Analyse von Scans wie MRT und CT....

Migrationskontrolle: Ein KI-Chatbot von Frontex soll zu Selbst-Abschiebung beraten
Frontex startet einen KI-Chatbot, der Flüchtlinge zu "freiwilligen" Rückkehrberatungen berät und beruft sich dabei auf ein geringes Risiko gemäß dem AI Act. Die App beschreibt finanzielle Anreize und Unterstützung für die Ausreise aus der EU.

AP warnt vor großen Sicherheitsrisiken bei KI-Agenten wie OpenClaw
Die niederländische Datenschutzbehörde warnt vor erheblichen Sicherheitsrisiken bei experimentellen KI-Agenten wie OpenClaw. Die weit verbreitete Nutzung dieser Open-Source-Systeme birgt aufgrund grundlegender Sicherheitslücken das Risiko von Datenlecks und Kontoübernahmen.

Zusammenarbeit an der digitalen Zukunft: wie die NDS Marktteilnehmer in NDS-Prioritäten einbezieht
Niederländische Regierung startet digitale Strategie in Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen und der akademischen Welt. Offene Dialoge mit Cloud-Anbietern gestalten nationale digitale Ambitionen und stellen sicher, dass vielfältige Marktstimmen gehört werden.

Informationsintegrität & Wikipedia: Wie gemeinschaftsgesteuerte Plattformen zukünftige politische Entscheidungen beeinflussen können.
Universitätsforscher stellen politische Optionen auf der Grundlage des gemeinschaftsgesteuerten Modells von Wikipedia vor. Die Ergebnisse sollen zukünftige digitale politische Entscheidungen informieren.

Gegen technosolutionistische Lösungsansätze: Plattformen als Fürsorgesysteme verwalten
KI-Tools wie ChatGPT und Grok verstärken den Schaden, anstatt Wissen zu demokratisieren. EDRi argumentiert, dass das Design und die Governance der Plattformen und nicht seltene Fehler diese negativen gesellschaftlichen Auswirkungen verursachen.

Der Zustand des Internets 2026 mit Fieke Jansen
Waag Futurelab startet „State of the Internet 2026“ zur Erforschung der planetaren Grenzen von KI. Fieke Jansen hält die Eröffnungsrede bei der Veranstaltung, die sich auf kritische digitale Infrastrukturen konzentriert.

Science Cafe: Warum das aktuelle Internet nervt
Big Tech hat das Internet ausgehöhlt, so argumentieren Wissenschaftler auf einer Veranstaltung von EDRi. Die aktuelle Online-Landschaft ist schädlich für Innovation und Nutzererlebnis.

Wiedereröffnung der DSGVO und ePrivacy durch den Digital Omnibus: Ein riskanter Weg für die digitalen Rechte der EU
Die EU-Digitale-Rechtsgruppe EDRi warnt, dass die Vorschläge des „Digitalen Sammelgesetzes“ die Schutzmaßnahmen der DSGVO und der ePrivacy schwächen. Diese als Vereinfachung dargestellten Änderungen bergen das Risiko einer Deregulierung und untergraben den Schutz der Grundrechte der Bürger.

KI-Omnibus: Lehnt die Vorschläge zur Untergrabung der Transparenz im KI-Gesetz ab
Zivilgesellschaftliche Gruppen fordern die EU-Gesetzgeber auf, die KI-Omnibus-Vorschläge abzulehnen, die die Transparenz des KI-Gesetzes abschwächen. Dieser Schritt gefährdet Grundrechte und die Durchsetzung zugunsten vernachlässigbarer Unternehmensvorteile.

EDRi forderte den Rat auf, eine ordnungsgemäße Prüfung des digitalen Omnibusvorschlags zu verlangen
EDRi fordert den Rat auf, den Gesetzesvorschlag für einen digitalen Omnibus abzulehnen und verweist auf Verletzungen der Grundrechte und schlechte Regulierungspraxis. Die Gruppe fordert die Kommission auf, die Gesetzgebung mit umfassenden Bewertungen neu vorzulegen.

Kommission startet Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz junger Menschen online
Brüssel startet einen neuen Aktionsplan zur Bekämpfung von Cybermobbing, der den Schutz der EU-Jugend online zum Ziel hat. Eine EU-weite App wird Hilfe anbieten, ebenso wie koordinierte nationale Anstrengungen und die Förderung sicherer digitaler Praktiken.

Aktionsplan gegen Cybermobbing
Die EU startet einen Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz von Kindern online. Die Initiative bündelt bestehende Instrumente und Rechtsrahmen zur Bekämpfung von Online-Belästigung.

Big-Tech-Lobbying: Erst machen, dann lieber nicht reguliert werden
Big Tech lobbyiert gegen den Digital Fairness Act der EU, der manipulative Online-Gestaltungen eindämmen soll. Google und Meta stehen wegen Praktiken, die das Nutzerverhalten steuern, unter Beobachtung.

EDRi begrüßt die vorläufigen Ergebnisse der EU zum süchtig machenden Plattformdesign von TikTok
EU-Regulierungsbehörden stellten vorläufig fest, dass TikTok mit seinem süchtig machenden Plattformdesign gegen den Digital Services Act verstoßen hat. EDRi fordert TikTok auf, die Risiken für seine 500 Millionen europäischen Nutzer umgehend zu mindern.

Verhaltensscanner in Mannheim: Keine Straftaten, aber Kamera-Überwachung
Mannheims KI-gestütztes Überwachungsprojekt „Verhaltensscanner“ steht unter Beobachtung. Die Datenschutzbehörde Baden-Württembergs untersucht einen Abschnitt, in dem seit der Installation von Kameras keine Verbrechen gemeldet wurden.

Freiwillige Chatkontrolle: Ausnahmeregel wird zum zweiten Mal verlängert
EU-Gesetzgeber verlängern zum zweiten Mal eine vorübergehende Ausnahmeregelung, die es Internetdiensten erlaubt, Nutzerkommunikationen freiwillig zu scannen. Diese Ausnahmeregelung umgeht Datenschutzbestimmungen zur Bekämpfung von sexuellem Missbrauch von Kindern und wirft Bedenken hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit auf.

Digital Services Act: EU-Kommission will TikTok-Nutzung begrenzen
Die EU-Kommission hält TikTok für unzureichend bei der Eindämmung süchtig machender Plattformrisiken. Eine vorläufige Entscheidung nach dem Digital Services Act könnte zu Strafen führen, wobei Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen angeführt werden.

Solidaritätserklärung mit EDRi-Mitgliedern und Verbündeten, die wegen ihrer Arbeit an der Regulierung von Plattformen unter Druck stehen
EDRi network verurteilt den Druck der US-Regierung auf Mitglieder bezüglich der Plattformregulierung. Dies unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Online-Redefreiheit und der regulatorischen Durchsetzung in Europa.
