Nachrichten - Für Behörden
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Die Kommission startet die Arbeit an einem Verhaltenskodex für die Kennzeichnung und Auszeichnung von KI-generierten Inhalten
Brüssel beginnt mit der Arbeit an einem Verhaltenskodex für die Kennzeichnung und Auszeichnung von KI-generierten Inhalten, um Fehlinformationen zu bekämpfen. Die Initiative, die durch den AI Act vorangetrieben wird, wird unabhängige Experten und Interessengruppen sieben Monate lang einbeziehen.

Erste Blüte: Erhöhte Verbraucherauswahl nach achtzehn Monaten des DMA
Das Gesetz über digitale Märkte (DMA) zeigt nach achtzehn Monaten der Umsetzung erste Vorteile für die Verbraucher und bietet den Nutzern mehr digitale Wahlmöglichkeiten. iOS-Nutzer können jetzt Standardbrowser und -Apps auswählen, kontaktlose Zahlungen außerhalb von Apple Pay vornehmen und Google-Konten ohne Gmail erstellen.

Databroker-Dateien: Alles, was Sie wissen müssen, wie Adtech-Daten die EU der Spionage aussetzen
Brüssel sieht sich einer Sicherheitsbedrohung ausgesetzt, da Adtech-Daten die EU und die NATO der Spionage aussetzen. Kommerzielle Datensätze mit 278 Millionen Standorten, darunter EU-Beamte und NATO-Hauptquartiere, ermöglichen die Verfolgung und potenzielle Spionage.

Databroker Files: Targeting the EU
Millionen von Mobilfunk-Standortdaten europäischer Bürger, die für Werbezwecke gesammelt wurden, werden verkauft und könnten für Spionagezwecke verwendet werden. Sogar hochrangige EU-Beamte sind möglicherweise von diesem Datenleck betroffen, was Bedenken hinsichtlich Datenschutzverstößen aufwirft.

Databroker Files: Datenhändler verkaufen metergenaue Standortdaten von EU-Personal
EU-Beamte sehen sich potenziellen Spionage-Risiken ausgesetzt, da mobile Standortdaten von Millionen käuflich sind. Die für Werbezwecke gesammelten Daten ermöglichen Tracking und betreffen sogar hochrangige EU-Mitarbeiter.

Schließen Sie sich der neuen Kampagne "Denk vorwärts" an
Die niederländische Regierung startet die Kampagne „Denk vooruit“ und fordert die Bürger auf, sich auf Notfälle vorzubereiten, einschließlich digitaler Störungen wie Cyberangriffe. Diese Initiative stellt Ressourcen bereit, um Menschen bei potenziellen Ausfällen des Internets und der Mobilfunknetze zu helfen.

Neue irische Datenschutzbeauftragte: Menschenrechtsorganisation reicht Beschwerde bei EU-Kommission ein
Der irische Rat für Bürgerrechte reichte bei der EU-Kommission eine formelle Beschwerde bezüglich der Ernennung von Niamh Sweeney zur irischen Datenschutzbeauftragten ein. Die Menschenrechtsorganisation behauptet, dass ihre frühere Rolle als Meta-Lobbyistin die Unabhängigkeit der Datenschutzbehörde gefährdet.

KI-Gesetz: Verzögert sich die KI-Regulierung?
Die Umsetzung des KI-Gesetzes der EU, dessen Kernpunkte für August 2026 geplant sind, könnte sich aufgrund fehlender Standards verzögern, was Forderungen der Industrie nach einer Verschiebung auslöst. Organisationen wie European Digital Rights (EDRi) warnen davor, dennoch erscheint eine Verzögerung zunehmend wahrscheinlich.

Sehen Sie sich den Verweisbaum Cybersicherheitsgesetz an
Brüssel hat den „Doorverwijsboom“ für Organisationen im Rahmen des Cyberbeveiligingswet (Cbw) gestartet, um die Meldung von Vorfällen und die Unterstützung zu optimieren. Die Ressource bietet branchenspezifische Anleitungen, CSIRT-Kontaktinformationen und Links zu zehn obligatorischen Sicherheitsmaßnahmen.

Sorge vor US-Sanktionen: Internationaler Strafgerichtshof kickt Microsoft aus seiner Verwaltung
Der Internationale Strafgerichtshof verabschiedet sich von Microsoft und wechselt zu openDesk, einer Open-Source-Office-Suite, die vom deutschen Zentrum für digitale Souveränität entwickelt wurde. Dieser Wechsel folgt auf ein Problem beim E-Mail-Zugriff und wirft Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von US-Technologie auf.

Gegen Regulierung: Big Tech steckt so viel Geld in EU-Lobbyarbeit wie noch nie
Das Lobbying der Big Tech-Unternehmen in Brüssel erreichte einen Rekordwert von 151 Millionen Euro und übertraf damit alle anderen Branchen. Dieser Anstieg der Ausgaben unterstreicht die Opposition der Branche gegen die digitalen EU-Vorschriften.

Tschechische Polizei musste Gesichtserkennungskameras am Prager Flughafen dank des AI Act abschalten
Der Václav-Havel-Flughafen in Prag stellte die Gesichtserkennungskameras aufgrund des Drucks durch den AI Act und Kritik ab. Das tschechische Amt für den Schutz personenbezogener Daten bestätigte die Rechtswidrigkeit der Praxis nach jahrelanger Debatte.

Budgetkürzungen setzen österreichische Datenschutzbehörde außerstande: NGOs-Beschwerde bei der EU-Kommission
Die österreichische Datenschutzbehörde sieht sich mit Budgetkürzungen konfrontiert, was zu einer Beeinträchtigung der Datenschutzfähigkeiten führt. NGOs beschweren sich bei der Europäischen Kommission über die unzureichende Finanzierung durch Österreich, was Millionen betrifft.

Sächsisches Polizeigesetz: Polizeiwunschliste auf Mehrheitssuche
Die deutsche Polizei könnte bald erweiterte Überwachungsbefugnisse erhalten, darunter KI-gestützte Videoüberwachung und biometrische Suchanfragen. Die vorgeschlagenen Änderungen am sächsischen Polizeigesetz stoßen auf Widerstand, wobei die Regierung Unterstützung für deren Verabschiedung benötigt.

Eine faire digitale Zukunft gefährdet: EDRis Beitrag zum Digital Fairness Act
EDRi fordert die Europäische Kommission auf, manipulative Designs im kommenden Digital Fairness Act anzugehen, um die Grundrechte der Nutzer zu schützen. Die Organisation fordert starke, verbindliche Regeln, um ausbeuterische Funktionen zu verbieten und das digitale Regelwerk Europas zu stärken.

KI-Alphabetisierung: AP fordert Organisationen zum Handeln auf
Die niederländische Datenschutzbehörde (AP) fordert Organisationen auf, Maßnahmen zur KI-Kompetenz zu ergreifen, und veröffentlicht einen aktualisierten Leitfaden. Der Leitfaden beschreibt detailliert die rechtlichen Verpflichtungen und bietet einen praktischen Aktionsplan für Organisationen, die KI-Systeme einsetzen.

Offener Brief: Bürgerrechtsorganisationen pochen auf Unabhängigkeit der irischen Datenschutzaufsicht
Zivilgesellschaftliche Gruppen protestieren gegen die Ernennung von Niamh Sweeney, einer ehemaligen Meta-Mitarbeiterin, zur irischen Datenschutzbeauftragten. Über 40 NGOs, darunter Access Now und EDRi, unterzeichneten einen offenen Brief, in dem sie ihre Bedenken hinsichtlich der Entscheidung äußerten.

DSA: EU-Kommission bemängelt Verstöße bei Instagram, Facebook und TikTok
Die EU-Kommission stellte fest, dass TikTok, Instagram und Facebook Forschern keinen ausreichenden Datenzugang gewähren, wobei die Inhaltsmeldung bei den beiden letztgenannten zu schwierig sei. Die EU fordert Verbesserungen, andernfalls könnten die Plattformen gemäß dem Gesetz über digitale Dienste mit Strafen belegt werden.

BEUC begrüßt die ersten Schritte der Kommission, um gegen Metas Verstöße gegen den DSA vorzugehen, als einen Schritt in Richtung Compliance
Die Europäische Kommission stellte fest, dass Meta gegen das Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) in Bezug auf die Inhaltsmoderation verstößt, was einen Schritt in Richtung Durchsetzung signalisiert. BEUC begrüßt die ersten Schritte und setzt sich für eine strenge Überwachung ein, um Verbraucher vor unsicheren und illegalen Inhalten auf Plattformen zu schützen.

1. Apply AI Webinar - Kamingespräch zur Apply AI Strategie
Brüssel startet eine neue Webinar-Reihe zur Förderung seiner Apply AI-Strategie mit dem Ziel, die KI-Einführung in Schlüsselbereichen zu beschleunigen. Die Strategie zielt darauf ab, die Infrastruktur mit den Bedürfnissen der Industrie und des öffentlichen Sektors zu verbinden.
